Perplexity AI
Ask · Answer Engine · Search · Pro Search · Research · Sonar · Sonar 2 · Pages · Projects · Create · Comet · Model Council · Computer · Brain · Agent API · Personal Computer · Portable Computer
Stand: September 2026
Perplexity begann 2022 nicht als allgemeiner Chatbot, sondern als Answer Engine: eine Suchoberfläche, die das Web abfragt, Informationen direkt synthetisiert und die Originalquellen danebenstellt. Bis 2026 wurde daraus ein wesentlich größerer Stack aus Pro Search, Research, Sonar, Modellwahl, Projects, Create, Comet und dem agentischen Perplexity Computer.
Die zentrale technische Besonderheit ist die konsequente Trennung zwischen Retrieval und Modell. Perplexity kann eigene Sonar-Modelle oder Frontiermodelle anderer Anbieter verwenden. Search, Citations, Tools, Files, Model Council und Computer bilden zusätzliche Schichten. Eine Antwort „mit Claude“ oder „mit GPT“ ist deshalb nicht dasselbe wie die Nutzung des jeweiligen Herstellerprodukts.
Der aktuelle Endpunkt reicht noch weiter: Agent API, Brain, Computer, Personal Computer und Portable Computer verschieben Perplexity von der Frage-Antwort-Maschine zum digitalen Mitarbeiter. Gleichzeitig bleibt die Quellenkette das wichtigste Qualitätsprinzip: Ein Agent darf handeln – aber seine Faktenbasis muss weiterhin überprüfbar bleiben.
System Diagnostic
- Ask 2022
- Answer Engine
- Citations
- Pro Search
- Pages
- Spaces → Projects
- Sonar
- Sonar 2
- Deep Research
- Create
- Comet
- Model Council
- Computer
- Brain
- Agent API
- Personal Computer
- Portable Computer
- Enterprise
- Local-First
Schnellzugriff
Perplexity-Zeitlinie
- 08/2022Perplexity wird gegründet.
- 12/2022Ask, die Answer Engine, startet.
- 28.03.2023Series A und Ausbau der mobilen Nutzung.
- 2023Perplexity Copilot als geführter Research-Assistent.
- 23.04.2024Enterprise Pro.
- 30.05.2024Perplexity Pages.
- 02.07.2024Pro Search mit stärkerem Reasoning, Code und Wolfram|Alpha.
- 2024Spaces, interne Wissenssuche, Shopping und Finance.
- 18.12.2024Übernahme von Carbon für Datenverbindungen.
- 21.01.2025Sonar Pro API.
- 14.02.2025Deep Research.
- 03/2025Ausbau der Sonar-Search-Modi.
- 05/2025Perplexity Labs – später Create files and apps.
- 09.07.2025Comet Browser.
- 25.08.2025Comet Plus.
- 06.11.2025Neuer, stärker agentischer Comet Assistant.
- 05.02.2026Model Council.
- 03/2026Perplexity Computer wird öffentlich als Multi-Modell-Digital-Worker beschrieben.
- 06.05.2026Finance Search in der Entwicklerplattform.
- 18.06.2026Brain – selbstverbesserndes Agenten-Memory.
- 15.07.2026SPACE Sandbox für langlebige Agenten.
- 28.–30.07.2026Model Council in Computer, Personal Computer für Windows, Spaces → Projects.
- 13.08.2026Agent API als neuer Entwicklerpfad.
- 18.08.2026Computer in Email.
- 25.08.2026Portable Computer und Local-First-Agent; neue lizenzierte Finanzdatenquellen.
1. Perplexity ist Suchmaschine, Answer Engine, Multi-Modell-Frontend und Agentenplattform
Perplexity begann als konversationsorientierte Answer Engine und entwickelte sich bis 2026 zu einer Plattform aus Search, Pro Search, Research, Modellauswahl, Projects, Files, Create, Comet und Computer.
Deshalb muss bei jeder Aussage getrennt werden, ob sie die Suche, ein ausgewähltes Drittmodell, Perplexitys eigene Sonar-Linie, den Comet-Browser, Computer oder die Entwickler-API betrifft.
2. August 2022: Perplexity wird gegründet
Perplexity wurde im August 2022 gegründet.
Das Unternehmen entstand mit dem Ziel, Wissen nicht über Linklisten, sondern über direkt beantwortete Fragen mit überprüfbaren Quellen zugänglich zu machen.
3. Dezember 2022: Ask startet
Die frühe Answer Engine „Ask“ wurde im Dezember 2022 öffentlich veröffentlicht.
Dieser Start ist der eigentliche Produktbeginn der späteren Perplexity-Suchmaschine.
4. Der Begriff Answer Engine
Perplexity positionierte sich bewusst nicht nur als Chatbot, sondern als Antwortmaschine, die das Web durchsucht, Informationen synthetisiert und Quellen direkt mitliefert.
Das Produktziel ist damit stärker an Informationsretrieval und Quellenprüfung gebunden als bei einem reinen Sprachmodell.
5. Suche und Chat
Eine Perplexity-Antwort entsteht typischerweise aus Retrieval plus Modellgenerierung.
Das ausgewählte Sprachmodell formuliert und bewertet Informationen; die Suchschicht liefert aktuelle Quellen.
6. Zitate als Kernfunktion
Quellenangaben waren von Beginn an ein zentrales Produktmerkmal.
Ein Zitat macht eine Aussage überprüfbarer, garantiert aber nicht, dass das Modell die Quelle korrekt interpretiert.
7. Gründer- und Forschungskontext
Perplexity wurde von einem Team mit Hintergrund in Machine Learning, Suchsystemen und großen Sprachmodellen aufgebaut.
Für die Technikgeschichte ist wichtiger als Personenmarketing, dass Search und LLM-Orchestrierung von Anfang an gemeinsam gedacht wurden.
8. September 2022: Seed-Finanzierung
Perplexity schloss bereits kurz nach der Gründung eine Seed-Runde ab.
Die frühe Finanzierung fiel zeitlich noch vor den großen öffentlichen Chatbot-Wellen des Jahres 2023.
9. 28. März 2023: Series A und mobile Apps
Perplexity berichtete nach nur wenigen Monaten von starkem Wachstum und einer Series-A-Finanzierungsrunde.
Parallel wurde die mobile Nutzung über iOS und Android wichtiger.
10. Zwei Millionen monatlich aktive Nutzer
Perplexity meldete vier Monate nach dem Ask-Start rund zwei Millionen monatlich aktive Nutzer.
Solche Wachstumszahlen beschreiben Adoption, nicht Antwortqualität.
11. Frühe Websuche
Perplexity nutzte Such- und Webdaten als laufenden Kontext für Sprachmodelle.
Das machte Aktualität zur Produktschicht statt nur zur Eigenschaft des Modelltrainings.
12. Quellenranking
Die Qualität einer Perplexity-Antwort hängt stark davon ab, welche Quellen gefunden und priorisiert werden.
Retrievalfehler und Modellfehler sind deshalb getrennte Fehlerklassen.
13. Konversationelle Folgefragen
Nutzer können eine Recherche mit Folgefragen fortsetzen, ohne den gesamten Kontext neu zu formulieren.
Das Produkt kombiniert damit Suchsitzung und Chatverlauf.
14. Focus-Modi
Frühere Perplexity-Versionen boten Fokusoptionen für Quellenarten wie Web, Academic oder Social.
Produktnamen und genaue Fokusauswahl veränderten sich später, die Idee gezielter Quellräume blieb erhalten.
15. Akademische Suche
Perplexity kann wissenschaftliche Quellen priorisieren und eignet sich damit für Literaturüberblicke.
Für wissenschaftliche Arbeit müssen Paper, DOI, Version und Primärtext trotzdem direkt geprüft werden.
17. Multi-Modell statt eigener Monokultur
Perplexity integrierte früh Modelle mehrerer Anbieter.
Das Produkt trennt damit Such-/Retrievaltechnik von der Frage, welches Frontiermodell gerade für die Synthese genutzt wird.
18. Modell ≠ Perplexity
GPT, Claude, Gemini oder Grok können in Perplexity als Antwortmodell dienen.
Die Antwort bleibt trotzdem ein Perplexity-Produkt mit eigener Search-, Citation-, Tool- und Datenschutzschicht.
19. Eigene Modelle
Parallel zur Drittmodellstrategie entwickelte Perplexity eigene, auf Suche optimierte Modelle.
Diese Linie führte über pplx-Modelle zu Sonar und später Sonar 2.
20. Standardmodell
Perplexitys Standardpfad ist auf schnelle, relevante Webantworten optimiert.
Kostenlose und bezahlte Nutzer können je nach Modus unterschiedliche Modelloptionen erhalten.
21. 2023: Perplexity Copilot
Perplexity führte einen KI-Forschungsassistenten namens Copilot ein, der durch Rückfragen Suchabsicht präzisierte und komplexere Recherche begleitete.
Dieser historische Produktname hat nichts mit Microsoft Copilot zu tun.
22. Rückfragen statt Prompt Engineering
Copilot sollte Nutzern helfen, eine unklare Frage in eine bessere Suchstrategie zu überführen.
Die Produktoberfläche übernahm damit einen Teil der Rechercheplanung.
23. Generative User Interface
Perplexity beschrieb Copilot als Schritt zu einer Oberfläche, die sich an die Frage anpasst.
Spätere Research-, Create- und Computer-Funktionen führen diese Idee weiter.
24. Copilot wird zur Pro-Search-Linie
Die vertiefte Recherchefunktion entwickelte sich zur Pro-Search-Produktfamilie.
Pro Search wurde zum zentralen Modus für komplexere Fragen oberhalb der schnellen Standardsuche.
25. Januar 2024: Series B
Perplexity meldete 10 Millionen monatlich aktive Nutzer und mehr als eine halbe Milliarde Suchanfragen im Jahr 2023.
Das Wachstum stärkte die Position als eigenständiger KI-Suchanbieter.
26. 10 Millionen monatlich aktive Nutzer
Die 2024 veröffentlichte Zahl zeigte, dass Answer Engines bereits vor der Agentenwelle eine relevante Nutzerbasis erreicht hatten.
Nutzerzahl und Suchvolumen sind nicht mit Marktanteil klassischer Suchmaschinen gleichzusetzen.
27. 23. April 2024: Enterprise Pro
Perplexity startete Enterprise Pro für Organisationen mit stärkerem Datenschutz, Verwaltung und internen Wissensquellen.
Consumer- und Enterprise-Datenregeln werden seitdem strikt getrennt.
28. 30. Mai 2024: Perplexity Pages
Pages wandelte Recherche in strukturierte, teilbare Artikel und Leitfäden um.
Das Produkt war ein früher Schritt von reiner Antwortgenerierung zu veröffentlichbaren Arbeitsartefakten.
29. Strukturierte Seiten
Pages konnte Gliederung, Zielgruppe und visuelle Elemente aus einer Recherche ableiten.
Eine automatisch erzeugte Seite benötigt weiterhin Fakten- und Urheberrechtsprüfung.
30. Teilen und Veröffentlichen
Perplexity Pages war bewusst als öffentliche Wissensdarstellung gedacht.
Private Recherche und veröffentlichte Inhalte müssen deshalb getrennt behandelt werden.
31. 2. Juli 2024: Pro Search wird stark erweitert
Pro Search erhielt mehrstufiges Schlussfolgern, Folgesuchen, bessere Codeausführung und Wolfram|Alpha-Integration.
Die Funktion bewegte sich damit von einer breiten Websuche in Richtung Rechercheagent.
32. Mehrstufige Planung
Pro Search kann erkennen, dass eine Frage mehrere Suchschritte benötigt und auf Zwischenergebnissen aufbauen.
Suchplanung ist eine Agentenfunktion, obwohl sie innerhalb einer Suchoberfläche erscheint.
33. Wolfram|Alpha
Perplexity integrierte Wolfram|Alpha für mathematische und strukturierte Berechnungen.
Das ist ein spezialisiertes Tool und kein Bestandteil des Sprachmodells.
34. Codeausführung
Pro Search kann Code für Analyse und Berechnung ausführen.
Eine erfolgreiche Ausführung garantiert nicht, dass die fachliche Interpretation korrekt ist.
35. 30. Juli 2024: Publishers’ Program
Perplexity startete ein Programm zur Zusammenarbeit mit Verlagen und zur Beteiligung an Werbeerlösen beziehungsweise Produktformaten.
Die Beziehung zwischen Answer Engine und Originalpublizisten ist ein zentraler Teil der Suchökonomie.
36. Enterprise und AWS
Perplexity arbeitete 2024 mit AWS an Enterprise-Angeboten und Bereitstellung.
Cloudpartner und Perplexity-Dienst sind getrennte Infrastruktur- und Vertragslagen.
37. 2024: Spaces
Spaces bündelten Unterhaltungen, Dateien, benutzerdefinierte Anweisungen und Zusammenarbeit zu dauerhaften Wissensräumen.
2026 wurden Spaces in Projects umbenannt und funktional erweitert.
38. Dateien in Spaces
Nutzer konnten eigene Dokumente als Quellen hinzufügen.
Web und private Dateien bilden unterschiedliche Retrievalräume.
39. Zusammenarbeit
Spaces erlaubten Teams, einen gemeinsamen Recherchekontext zu teilen.
Freigaben bestimmen, wer Dateien und Unterhaltungen sehen kann.
40. Interne Wissenssuche
Enterprise-Nutzer konnten Websuche mit Organisationsdateien kombinieren.
Interne Dokumente sind nicht automatisch aktueller oder richtiger als öffentliche Quellen.
41. 18. Dezember 2024: Übernahme von Carbon
Perplexity übernahm Carbon, ein Startup zur Verbindung externer Datenquellen mit LLM-Anwendungen.
Die Übernahme beschleunigte Connectors und interne Wissenssuche.
42. Connector-Strategie
Carbon sollte Daten aus Notion, Google Docs, Cloudspeichern und internen Systemen leichter zugänglich machen.
Ab diesem Punkt wird Perplexity zunehmend nicht nur Websuche, sondern Unternehmenswissensschicht.
43. Shopping-Ausbau
Perplexity begann, Produktsuche, Bewertungen und Kaufpfade stärker direkt in Antworten einzubauen.
Produktrecherche und Commerce-Aktion müssen getrennt geprüft werden.
44. Finanzinformationen
Perplexity baute strukturierte Finanzdaten, Marktinformationen und Earnings-Kontext aus.
Finanzdaten benötigen klare Zeitstempel und Quellen.
45. 2025: Sonar wird Perplexitys eigene Suchmodell-Linie
Sonar ist Perplexitys hauseigenes, speziell auf Answer Engine und Web Grounding optimiertes Modell.
Es soll schnelle, faktisch geerdete und gut lesbare Antworten liefern.
46. Sonar auf Llama-Basis
Eine wichtige Sonar-Generation wurde auf Llama 3.3 70B aufgebaut und anschließend für Perplexity Search weitertrainiert.
Basismodell und Perplexity-Finetune sind technisch getrennte Schichten.
47. Cerebras-Inferenz
Perplexity beschrieb Sonar mit sehr hoher Dekodierungsgeschwindigkeit auf Cerebras-Infrastruktur.
Inferenzgeschwindigkeit ist kein direkter Qualitätsmaßstab.
48. Factuality-Optimierung
Sonar wurde besonders auf korrekte Nutzung von Suchergebnissen und Auflösung widersprüchlicher Quellen optimiert.
Auch ein suchoptimiertes Modell kann Quellen falsch gewichten.
49. Lesbarkeit
Perplexity trainierte Sonar auf prägnante, strukturierte Antworten.
Stilqualität darf nicht mit Evidenzqualität verwechselt werden.
50. Sonar API
Sonar wurde zusätzlich als Entwickler-API angeboten.
Consumer-Perplexity und API besitzen getrennte Abrechnung und Funktionen.
51. 21. Januar 2025: Sonar Pro API
Sonar Pro wurde für tiefere, mehrstufige Webrecherche und mehr Quellen positioniert.
Die API brachte Perplexitys Search-/Citation-Technik in externe Anwendungen.
52. JSON-Modus
Entwickler konnten strukturierte Antworten anfordern.
Strukturvalidierung bleibt Aufgabe der Anwendung.
53. Domainfilter
Sonar-APIs unterstützten Filter für bestimmte Domains.
Domainbeschränkung kann Qualität erhöhen oder wichtige Gegenquellen ausblenden.
54. 19. März 2025: neue Sonar-Suchmodi
Perplexity führte abgestufte Suchmodi für unterschiedliche Tiefe, Kosten und Leistung ein.
Search-Tiefe ist damit ein zusätzlicher Parameter neben Modellwahl.
55. Sonar Reasoning
Perplexity bot zeitweise reasoningorientierte Sonar-Varianten.
Diese Modell-/API-Namen veränderten sich später; historische Endpunkte werden nicht als dauerhafte Produktnamen behandelt.
56. 14. Februar 2025: Deep Research
Deep Research führt Dutzende Suchanfragen durch, liest Hunderte Quellen und erstellt nach iterativer Analyse einen umfassenden Bericht.
Die Funktion ist ein Rechercheagent, nicht nur ein längerer Prompt.
57. Deep Research auch kostenlos
Perplexity machte Deep Research mit begrenzten Kontingenten auch Free-Nutzern zugänglich.
Bezahlte Pläne erhalten höhere Nutzungslimits.
58. Search plus Code
Deep Research kann Recherche mit Codeausführung und Analyse kombinieren.
Berechnungen und Quellen müssen gemeinsam nachvollziehbar bleiben.
59. Iterative Recherche
Der Agent entscheidet nach Zwischenergebnissen, welche Suchrichtung als Nächstes sinnvoll ist.
Das unterscheidet Research von einer einzelnen Suchanfrage.
60. Berichtserstellung
Nach der Recherche werden Quellen in einem strukturierten Bericht synthetisiert.
Zusammenfassung kann Minderheitspositionen oder Unsicherheit verkürzen.
61. Export
Research-Berichte können in Dokumente, PDF-nahe Formate oder teilbare Seiten überführt werden.
Export ändert nicht die Evidenzqualität.
62. Mai 2025: Perplexity Labs
Labs wurde als Arbeitsmodus eingeführt, der aus Recherche vollständige Berichte, Tabellen, Dashboards und einfache Web-Apps erstellen kann.
Der Modus erweiterte Perplexity von Wissensantworten zu produktiven Artefakten.
63. Werkzeuge in Labs
Labs kombinierte tiefe Websuche, Codeausführung, Diagramme und Bilderzeugung.
Mehr Werkzeuge erhöhen sowohl Produktivität als auch Fehlerfläche.
64. Längere autonome Arbeit
Perplexity beschrieb Labs mit oft zehn Minuten oder mehr selbstständiger Arbeit.
Langlaufender Agentenbetrieb braucht Budget- und Abbruchkontrollen.
65. Labs entwickelt sich zu Create files and apps
Die Artefaktfunktion wurde später stärker als „Create files and apps“ in den normalen Produktfluss integriert.
Historische Labs-Beschreibungen sollten nicht mit dem gesamten aktuellen Create-Funktionsumfang gleichgesetzt werden.
66. Dokumente erstellen
Perplexity kann DOCX- und PDF-Artefakte erzeugen.
Dokumente enthalten Forschung und bei unterstützten Formaten Quellenangaben.
67. Tabellen erstellen
Perplexity kann XLSX-Dateien mit analysierten Daten erzeugen.
Formeln, Einheiten und Quellendaten werden kontrolliert.
68. Präsentationen erstellen
PPTX-Erstellung kombiniert Recherche, Struktur und visuelle Elemente.
Ein fertiges Deck ist kein Ersatz für fachliche Freigabe.
69. Web-Apps erstellen
Perplexity kann HTML-basierte Apps und Dashboards erzeugen.
Deployment und Security müssen vor öffentlicher Nutzung geprüft werden.
70. Artefakte iterativ bearbeiten
Dateien und Apps können per Folgeprompt ergänzt und überarbeitet werden.
Versionierung bleibt wichtig, damit funktionierende Zwischenstände nicht verloren gehen.
71. 9. Juli 2025: Comet
Perplexity veröffentlichte Comet als Chromium-basierten KI-nativen Browser mit einem integrierten Assistenten.
Der Browser soll Recherche und Aktionen direkt in die Browsing-Sitzung integrieren.
72. Chromium-Basis
Comet basiert auf Chromium und bleibt damit mit vielen Webstandards und Chrome-Erweiterungen kompatibel.
Browserengine und AI-Assistent sind technisch getrennte Schichten.
74. Mehrere Tabs als Kontext
Comet kann Informationen über mehrere geöffnete Tabs hinweg vergleichen und zusammenführen.
Tabzugriff sollte nicht automatisch als Berechtigung zu Aktionen verstanden werden.
75. Browsersteuerung
Comet Assistant kann in unterstützten Szenarien klicken, Formulare ausfüllen, navigieren und Aufgaben durchführen.
Browsersteuerung ist deutlich riskanter als reine Lesefunktion.
76. Read Only
Enterprise-Administratoren können Domains auf reine Leserechte beschränken.
Read Only reduziert Seiteneffekte, verhindert aber nicht falsche Zusammenfassungen.
77. No Access
Bestimmte Domains können für den Assistenten vollständig gesperrt werden.
Domainkontrollen sind eine wirksame Least-Privilege-Schicht.
78. Comet startet zunächst für Max
Zum Start war Comet zunächst Perplexity-Max-Abonnenten vorbehalten und wurde anschließend breiter ausgerollt.
Historische Zugangsbeschränkungen werden nicht als dauerhafte Produktregel dokumentiert.
79. Einladungsphase
Der frühe Rollout lief über Warteliste und Einladungen.
Das war ein Launchmechanismus und kein langfristiger Tarifbestandteil.
80. Personalisierter Browserassistent
Perplexity positionierte Comet als Assistenten, der Browsingkontext und Nutzerpräferenzen besser verstehen soll.
Personalisierung erhöht Nutzen und Datenschutzanforderungen.
81. Shopping im Browser
Comet kann Produkte über verschiedene Seiten vergleichen und Recherchearbeit direkt während des Browsens ausführen.
Kaufaktionen werden von Recherche getrennt.
82. Reiseplanung
Comet kann Flüge, Hotels und Reiseoptionen über mehrere Webseiten hinweg vergleichen.
Preise und Verfügbarkeit werden direkt vor Buchung erneut geprüft.
83. E-Mail im Browser
Der Assistent kann Webmail lesen, zusammenfassen und bei Aufgaben unterstützen.
Postfachzugriff ist besonders sensibel.
84. Kalenderaktionen
Browseragenten können Kalenderinformationen in Planungsaufgaben einbeziehen.
Zeit, Gäste und Terminänderungen benötigen Bestätigung.
85. Prompt Injection im Browser
Webseiten können manipulierte Texte enthalten, die Agenten zu unerwünschten Aktionen bewegen sollen.
Browseragenten brauchen deshalb Defense in Depth und enge Rechte.
86. 31. Oktober 2025: Privacy Snapshot
Perplexity führte in Comet eine kompakte Übersicht über Datenschutzeinstellungen ein.
Browserdaten, AI-Nutzung und Kontoinformationen sollten getrennt steuerbar bleiben.
87. 25. August 2025: Comet Plus
Comet Plus wurde als Abonnementpfad für Premiuminhalte ausgewählter Verlage angekündigt.
Der Ansatz verbindet AI-Suche mit lizenzierten Inhalten und Publishervergütung.
89. 6. November 2025: neuer Comet Assistant
Perplexity überarbeitete den Comet-Assistenten für länger laufende und komplexere Aufgaben.
Der Assistent erhielt stärkere Wahrnehmungs- und Interaktionswerkzeuge für Webseiten.
90. Länger laufende Browseraufgaben
Der neue Comet Assistant kann Reise-, Shopping-, Jobsuche- und Verwaltungsaufgaben über längere Sitzungen bearbeiten.
Langlaufende Aufgaben benötigen Fortschritts- und Abbruchmöglichkeiten.
91. Comet für Enterprise
2026 bietet Comet Enterprise zentrale Bereitstellung, Browserrichtlinien und Agentenberechtigungen.
Enterprise-Nutzung besitzt andere Daten- und Administrationsregeln als Consumer-Comet.
92. MDM-Deployment
Organisationen können Comet zentral über macOS und Windows ausrollen.
Browsermanagement ist damit Teil der Enterprise-Security.
93. Über 500 Chromium-Richtlinien
Enterprise-Comet unterstützt eine große Zahl Chromium-basierter Richtlinien.
AI-Agentenrechte kommen zusätzlich zu normalen Browserrichtlinien.
94. Agent Permissions
Admins können Browser Control, Read Only oder No Access pro Domain festlegen.
Domainbezogene Rechte können globale Agenteneinstellungen überschreiben.
95. Audit Logs
Größere Enterprise-Organisationen können Comet-Aktivitäten und Adminaktionen protokollieren.
Auditdaten selbst sind sensibel und brauchen Zugriffsregeln.
96. Comet Telemetry
Enterprise-Administratoren können Nutzungs- und Leistungsdaten auswerten.
Telemetrie sollte nicht mehr personenbezogene Daten sammeln als für Betrieb nötig.
97. Enterprise-Daten
Perplexity erklärt, Enterprise-Comet-Daten nicht für Modelltraining zu verwenden.
Vertragliche Regeln mit Drittmodellanbietern sollen zusätzliche Speicherung verhindern.
98. Chrome-Erweiterungen
Comet unterstützt die meisten Chrome-Erweiterungen, sie müssen jedoch neu installiert und konfiguriert werden.
Erweiterungen können selbst weitreichende Browserrechte besitzen.
99. Passwörter und Schlüsselbund
Comet nutzt Betriebssystemmechanismen für gespeicherte Zugangsdaten und Autofill.
Ein Browseragent sollte Passwörter nicht als Klartext in Prompts übernehmen.
100. Comet ≠ Computer
Comet ist ein Browser mit Assistent und Agent; Computer ist ein allgemeiner digitaler Mitarbeiter mit Connectors, Sandbox, Memory und Hintergrundausführung.
Beide können Webseiten bedienen, besitzen aber unterschiedliche Arbeitsmodelle.
101. Modelle für Browseraufgaben
Perplexity kann Comet-Aufgaben über ausgewählte Frontiermodelle routen.
Das Modellangebot hängt von Plan und Zeitpunkt ab.
102. Comet im September 2026
Comet ist 2026 ein zentraler Perplexity-Client für Webarbeit und Enterprise-Browsing.
Die stärkeren Computer- und Personal-Computer-Produkte erweitern den Agentenpfad über den Browser hinaus.
103. 2026: Perplexity Computer
Computer ist Perplexitys unabhängiger digitaler Mitarbeiter, der nicht nur Antworten liefert, sondern mehrstufige Aufgaben mit Tools und Connectors ausführt.
Perplexity formuliert den Unterschied prägnant als Search/Wissen gegenüber tatsächlicher Ausführung.
104. Vom internen ASI-Experiment zu Computer
Perplexity beschrieb die frühe Computer-Idee als internes Multi-Modell-Agentenexperiment.
Der Kernansatz war von Anfang an Orchestrierung statt Vertrauen auf eine einzige Modellfamilie.
105. Multi-Modell-Orchestrierung
Computer kann verschiedene Frontiermodelle für unterschiedliche Teilaufgaben kombinieren.
Ein starkes Orchestrierungssystem kann wichtiger sein als ein einzelner Benchmarkgewinner.
106. Viele Modelle im Backend
Perplexity beschrieb Computer zum Start mit einer großen Auswahl verfügbarer Modelle im Backend.
Die genaue Zahl und Modellliste ist zeitabhängig.
107. Orchestrator-Modell
Computer besitzt einen Hauptagenten beziehungsweise Orchestrator, der Teilaufgaben an Tools und Hilfsagenten delegiert.
Der ausgewählte Orchestrator ist nicht zwingend das einzige Modell der Sitzung.
108. Eigene Modellauswahl
Computer hat eine getrennte Modellauswahl gegenüber Search.
Search-Modelle und Computer-Orchestratoren dürfen nicht als identische Liste dokumentiert werden.
109. Werkzeuge
Computer kann Websuche, Codeausführung, Dokumenterstellung, Medienerzeugung und verbundene Apps kombinieren.
Jedes Tool erweitert die Angriffs- und Fehlerfläche.
110. Hunderte Connectors
Computer kann zahlreiche Apps und Dienste wie Gmail, Outlook, GitHub, Linear, Slack oder Notion verbinden.
Connectorzugriff muss minimal und widerrufbar sein.
111. E-Mail verwalten
Computer kann E-Mails lesen, zusammenfassen, vorbereiten und in unterstützten Workflows senden.
Versand ist eine höhere Risikoklasse als reines Lesen.
112. Code schreiben
Computer kann Software erzeugen, ändern, testen und deployen.
Repositoryrechte, Branches, CI und Secrets müssen kontrolliert werden.
113. Dokumente und Präsentationen
Computer kann Berichte, Präsentationen und andere Assets als Ergebnis eines Research-Prozesses erzeugen.
Das Artefakt muss gegen Quellen und Anforderungen geprüft werden.
114. Apps entwickeln
Computer kann funktionsfähige Apps erstellen und veröffentlichen.
Produktionsreife braucht Security Review, Authentifizierung und Deploymentkontrolle.
115. Asynchrone Hintergrundausführung
Computer kann Aufgaben weiterführen, während der Nutzer nicht aktiv im Browser ist.
Autonome Hintergrundarbeit braucht klare Zeit-, Kosten- und Aktionsgrenzen.
116. Zeitgesteuerte Aufgaben
Wiederkehrende Monitoring-, Briefing- oder Prüfaufgaben können in der Cloud zeitgesteuert ausgeführt werden.
Ein Laptop muss für diese Cloudläufe nicht geöffnet bleiben.
117. Bedingungsbasierte Überwachung
Computer kann bestimmte Zustände wie E-Mails, Kalender oder Flugstatus überwachen und darauf reagieren.
Trigger müssen so eng formuliert sein, dass keine unnötigen Aktionen entstehen.
118. Persistentes Gedächtnis
Computer kann Präferenzen und Arbeitskontext über Sitzungen hinweg halten.
Memory ist nicht dasselbe wie ein einzelnes Modellkontextfenster.
119. 18. Juni 2026: Brain
Brain ist Perplexitys sich selbst verbesserndes Speichersystem für Computer.
Es baut aus Projekten, Personen, Dateien und vergangener Arbeit einen dauerhaften, navigierbaren Arbeitskontext.
120. Brain als Knowledge Wiki
Im August 2026 beschrieb Perplexity Brain als strukturiertes, nachvollziehbares Markdown-Dateisystem, das offline kompiliert und bei Bedarf durchsucht wird.
Das macht Memory stärker auditierbar als rein versteckte Vektorerinnerungen.
121. Nachvollziehbarkeit
Ein Brain-Eintrag kann als strukturierter Wissensbestand untersucht und korrigiert werden.
Selbstverbessernd bedeutet nicht automatisch selbstkorrigierend.
122. Brain in Projects
Projects können einen fortlaufenden Memory-Bestand für gemeinsame Arbeit aufbauen.
Projekt-Memory und persönliches Memory sollten organisatorisch getrennt sein.
123. 30. Juli 2026: Spaces heißen Projects
Perplexity benannte Spaces in Projects um und bündelte Search-Unterhaltungen, Computer-Aufgaben, Files, Instructions, Tools und Memory.
Die Umbenennung spiegelt eine Erweiterung vom Wissensraum zum dauerhaften Arbeitsraum.
124. Project Files
Dateien können dauerhaft in Projekten gespeichert und von Computer genutzt oder bearbeitet werden.
Persistente Projektdateien haben andere Aufbewahrung als temporäre Sessionuploads.
125. Project Collaboration
Projekte können mit anderen Nutzern geteilt werden.
Viewer- und Editorrechte bestimmen, wer Dateien und Arbeitsstand ändern kann.
126. Custom Instructions
Projekte können eigene Regeln und Arbeitsvorgaben enthalten.
Projektinstruktionen sind keine technische Zugriffsberechtigung.
127. Credits
Computer verwendet ein kreditbasiertes Abrechnungssystem für aufwendige Agentenläufe.
Search-Anfragen und Computer-Credits sind unterschiedliche Kontingente.
128. Credits aufgebraucht
Wenn Credits aufgebraucht sind, können aktive Computer-Aufgaben pausieren und später fortgesetzt werden.
Kostenkontrolle sollte vor langen Agentenläufen gesetzt werden.
129. Max und Credits
Max-Abonnenten erhalten höhere Computer-Kontingente und Zugang zu besonders leistungsfähigen Funktionen.
Konkrete Creditmengen sind zeitabhängig.
130. Computer auf Web und Mobil
Computer ist über Web, iOS und Android zugänglich.
Lokale Dateirechte unterscheiden sich von Desktop-Clients.
131. Computer Enterprise
Enterprise ergänzt Organisationsconnectors, Adminsteuerung und strengere Datenschutzregeln.
Unternehmensagenten sollten Servicekonten und minimale Rechte verwenden.
132. Computer for Counsel
Perplexity entwickelte 2026 einen spezialisierten Legal-Workflow für Recherche, Dokumente und Verträge.
Spezialisierte Tools ersetzen keine anwaltliche Verantwortung.
133. 6. August 2026: Computer for Builders
Perplexity positionierte Computer für Coding, Deployment, Monitoring und Wachstumsberichte bei kleinen Engineeringteams.
Agentisches Deployment braucht besonders strenge Produktionsfreigaben.
134. 18. August 2026: Computer funktioniert per E-Mail
Aufgaben können an computer@perplexity.com gesendet oder weitergeleitet werden; Computer antwortet im selben Thread.
E-Mail wird damit nicht nur Datenquelle, sondern Startoberfläche für Agenten.
135. Vollständiger Threadkontext
Computer kann den E-Mail-Thread als Aufgabenbeschreibung verarbeiten.
Indirekte Prompt Injection in weitergeleiteten Inhalten ist ein relevantes Risiko.
136. Computer Analytics
Seit August 2026 können Nutzer und Organisationen Creditverbrauch, Tools und Nutzungsmuster analysieren.
Analytics unterstützt Kostenkontrolle und Governance.
137. Computer Skills
Skills definieren wiederverwendbare Methoden für Aufgaben und können spezialisierte Subagenten einsetzen.
Ein Skill ist ein Arbeitsverfahren, kein zusätzliches Foundation-Modell.
138. Parallele Subagenten
Skills können mehrere Agenten parallel für Teilaufgaben einsetzen.
Ergebnisse brauchen eine Synthese- und Konfliktlösungsschicht.
139. SPACE Sandbox
Perplexity entwickelte SPACE als sichere, effiziente Laufzeit für langlebige Agenten und Codeausführung.
Sandboxing reduziert Systemrisiko, beseitigt aber keine fachlichen Fehler.
140. Numbat
Numbat ist Perplexitys Open-Source-Security-Suite für Agenten auf Client-Endpunkten.
Sie soll riskantes Verhalten erkennen, verhindern und untersuchen.
141. Personal Computer
Personal Computer ist die Desktop-App, die Computer mit lokalen Dateien, nativen Apps, Sprachsteuerung und dauerhaftem Desktopkontext verbindet.
Der lokale Rechner wird damit Teil der Agentenoberfläche.
142. Mac-Unterstützung
Personal Computer unterstützt Macs ab macOS 14 und ist für Always-on-Nutzung besonders auf einem Mac mini gedacht.
Always-on bedeutet nicht unbegrenzte Agentenrechte.
143. 28. Juli 2026: Personal Computer auf Windows
Perplexity brachte Personal Computer auch auf Windows.
Lokale Dateien und Microsoft-365-nahe Workflows erweitern den Desktop-Agentenpfad.
144. Lokale Dateien und Ordner
Nutzer wählen gezielt Ordner, auf die die Desktop-App zugreifen darf.
Ordnerrechte sollten so eng wie möglich vergeben werden.
145. Lokale Dateien bearbeiten
Personal Computer kann Dateien erstellen, organisieren und verändern.
Backups und Versionskontrolle bleiben nötig.
146. 25. August 2026: Portable Computer
Portable Computer ist Perplexitys neuer Local-First-Pfad, der Computer mit NVIDIA vollständig auf dem Gerät ausführen und nur bei Bedarf in die Cloud eskalieren soll.
Das ist der jüngste große Produktbaustein am aktuellen Stichtag.
147. Local-First
Private Daten sollen möglichst lokal bleiben, während Remote-Fähigkeiten nur bei Bedarf genutzt werden.
Local-First ist nicht identisch mit vollständig offline.
148. NVIDIA-Partnerschaft
Portable Computer nutzt NVIDIA-Hardware und lokale Agententechnik.
Hardware- und Modellanforderungen sollten für reale Geräte separat geprüft werden.
149. 25. August 2026: Local-First-Agent-Forschung
Perplexity veröffentlichte parallel Forschung zu einem gemeinsam entwickelten lokalen Agentenharness und Modell für private, kostengünstige Wissensarbeit.
Forschungsrelease und Endnutzerprodukt werden getrennt archiviert.
150. 25. August 2026: 20+ lizenzierte Finanzdatenquellen
Computer erhielt Zugriff auf zusätzliche lizenzierte Finanzdatenanbieter wie D&B, Guidepoint und IBISWorld.
Lizenzierte Daten können genauer oder tiefer sein als frei zugängliche Webseiten.
151. Sonar 2
Im Juli 2026 führt Perplexity Sonar 2 als eigenes Suchmodell für Pro- und Max-Pläne.
Sonar 2 ist ein Perplexity-Modell; ausgewählte Drittmodelle bleiben parallel verfügbar.
152. Drittmodelle in Search
Perplexity integriert aktuelle Modelle von OpenAI, Anthropic, Google, xAI, Moonshot, Z.ai und NVIDIA, abhängig von Plan und Region.
Das Modellmenü ist dynamisch und deshalb die maßgebliche Quelle für einen konkreten Account.
153. GPT-5.6 Terra
Im Juli 2026 gehört GPT-5.6 Terra zu den Pro- und Max-Modelloptionen.
Das Modell stammt von OpenAI; Search und Quellenzugriff stammen aus Perplexitys Produktschicht.
154. GPT-5.6 Sol
GPT-5.6 Sol ist in der dokumentierten Juli-2026-Liste der höchsten Max-Stufe vorbehalten.
Planlimits und Modellzugang können sich nach Rollout ändern.
155. Claude Sonnet 5
Claude Sonnet 5 ist als fortgeschrittene Suchmodelloption verfügbar.
Anthropics Modell wird innerhalb von Perplexitys Retrieval- und Citationpipeline verwendet.
156. Claude Opus 5
Claude Opus 5 ist in Max beziehungsweise Enterprise Max als besonders leistungsfähige Option dokumentiert.
Teure Frontiermodelle sind nicht für jede schnelle Suchfrage sinnvoll.
157. Gemini 3.1 Pro
Gemini 3.1 Pro gehört zur aktuellen Modellwahl und verwendet Reasoning dauerhaft.
Die Gemini-Produktoberfläche selbst ist dabei nicht beteiligt.
158. Grok 4.5
Grok 4.5 ist als Modelloption in Perplexity Search dokumentiert.
Native X-Produktfunktionen von Grok sind dadurch nicht automatisch verfügbar.
159. Kimi K3
Perplexity bietet auf Consumer-Pro/Max auch Kimi K3 an.
Nicht alle Modelle sind im Enterprise-Workspace verfügbar.
160. GLM 5.2
Z.ai GLM 5.2 ist Teil des Consumer-Modellangebots.
Enterprise kann aus Datenaufbewahrungs- oder Providergründen eine kürzere Liste besitzen.
161. Nemotron 3 Ultra
NVIDIAs Nemotron 3 Ultra wird ebenfalls als Search-Option geführt.
Ein Drittmodell in Perplexity kann andere Toolgrenzen haben als beim Hersteller.
162. Thinking-Schalter
Bei einigen Modellen lässt sich zusätzlicher Reasoning-Aufwand aktivieren, bei anderen ist er immer an oder nicht verfügbar.
Thinking ist eine Inferenzkonfiguration und kein eigener Suchmodus.
163. Best
Perplexity kann automatisch ein geeignetes Modell auswählen.
Automatisches Routing vereinfacht Nutzung, erschwert aber reproduzierbare Modellvergleiche.
164. Modellwähler als Source of Truth
Perplexity weist ausdrücklich darauf hin, dass Modelle hinzugefügt und eingestellt werden.
Für einen aktuellen Account ist deshalb das sichtbare Modellmenü maßgeblicher als eine ältere Tabelle.
165. 5. Februar 2026: Model Council
Model Council stellt dieselbe Frage mehreren Modellen parallel und synthetisiert daraus eine gemeinsame Antwort.
Die Funktion adressiert die zunehmende Spezialisierung verschiedener Frontiermodelle.
166. Konsens und Dissens
Model Council soll zeigen, wo Modelle übereinstimmen, widersprechen oder einzigartige Argumente liefern.
Mehrheitsmeinung mehrerer Modelle ist trotzdem kein Wahrheitsbeweis.
167. Model Council im Web
Im Web ist Model Council für Max- und Enterprise-Max-Pläne dokumentiert.
Kontingente begrenzen die Zahl der Council-Anfragen.
168. Model Council auf iOS
Die Multi-Modell-Funktion ist auch in der iOS-App verfügbar.
Plattformrollouts können zeitversetzt erfolgen.
169. 28. Juli 2026: Model Council in Computer
Computer kann zwei bis acht Modelle für eine Teilfrage zusammenrufen und die Synthese direkt in Berichte oder andere Assets überführen.
Im Computer-Modus verbraucht Model Council Credits statt des Webkontingents.
170. Model Council ist kein eigenständiges Foundation-Modell
Es ist eine Orchestrierungs- und Synthesefunktion über mehrere Modelle.
Der Nutzen hängt von Auswahl, Fragestellung und Synthesequalität ab.
171. Standard Search
Standard Search ist für schnelle, alltägliche Fragen mit Quellen gedacht.
Sie verwendet weniger Rechercheaufwand als Pro Search oder Research.
172. Pro Search 2026
Pro Search liefert breitere Quellenauswahl, komplexere Analyse und zusätzliche Modelle.
Sie ist der mittlere Modus zwischen schneller Suche und vollagentischer Research-Arbeit.
173. Research
Die aktuelle Research-Funktion ist die weiterentwickelte Deep-Research-Linie für autonome, mehrstufige Recherche.
Sie kann deutlich mehr Quellen und Rechenaufwand einsetzen.
174. Create files and apps
Create kombiniert Recherche mit Artefakterstellung.
Der Modus ist sinnvoll, wenn das Ergebnis direkt ein Dokument, Spreadsheet, Deck oder eine App sein soll.
175. Computer als vierte Ebene
Computer geht über Search, Research und Create hinaus und kann externe Dienste bedienen sowie Folgeaktionen ausführen.
Die zentrale Eskalationsleiter lautet damit: Antwort → Recherche → Artefakt → Aktion.
176. Standard Free
Der kostenlose Tarif bietet nahezu unbegrenzte Basissuchen, eingeschränkte Pro Search und grundlegende Dateiuploads.
Fortgeschrittene Modelle, Bilderzeugung und höhere Limits sind eingeschränkt.
177. Perplexity Pro
Pro bietet erweiterten Pro-Search-Zugang, fortgeschrittene Modelle, mehr Datei-/Anhangsnutzung sowie Bild- und Videogenerierung.
Create-Datei-/App-Nutzung bleibt kontingentiert.
178. Perplexity Max
Max ist die höchste Consumer-Stufe mit umfangreicherem Zugriff auf Frontiermodelle, Max Assistant in Comet, Create und Brain Preview.
Max ist ein Tarif und kein Modell.
179. Education Pro
Education Pro richtet sich verifiziert an Studierende und Lehrkräfte und kombiniert Pro-Funktionen mit Lernfeatures.
Preis- und Verifikationsbedingungen sind zeitabhängig.
180. Enterprise Pro
Enterprise Pro ergänzt Organisation, interne Wissenssuche, Governance und striktere Datenregeln.
Nicht jeder Consumer-Drittanbieter wird im Enterprise-Modellmenü angeboten.
181. Enterprise Max
Enterprise Max kombiniert Enterprise-Schutz mit höherem Modell- und Produktzugang.
Comet Max Assistant und Model Council gehören zu den relevanten Differenzierern.
182. API separat
Perplexity-Abonnements enthalten nicht automatisch API-Guthaben.
API Platform besitzt eigenes Billing und eigenen Modell-/Toolkatalog.
183. Credits ≠ Abo
Computer nutzt Credits zusätzlich zum Abonnement.
Planberechtigung und tatsächliches Agentenbudget sind getrennte Ebenen.
184. Perplexity API vor Agent API
Die Entwicklerplattform begann mit Chat-/Search-Endpunkten und der Sonar-Familie.
Der Schwerpunkt lag auf geerdeten Antworten mit Websuche und Zitaten.
185. 13. August 2026: Agent API
Perplexity kündigte die Agent API als zentrale programmierbare Oberfläche für LLMs, Web und Agenten an.
Sie bündelt Retrieval, Tools und Orchestrierung, statt Entwickler mehrere Dienste selbst verbinden zu lassen.
186. Werkzeuge der Agent API
Die Agent API umfasst Websuche, URL-Abruf, Codeausführung, MCP sowie Finanz- und Personensuche.
Jedes Tool besitzt eigene Kosten-, Sicherheits- und Datenquellen.
187. Presets
Entwickler können vorkonfigurierte Agentenprofile beziehungsweise Presets verwenden.
Ein Preset ist eine Tool-/Strategiekonfiguration und kein Modell.
188. Migration von Sonar zur Agent API
Perplexity kündigte im August 2026 an, Sonar-Kunden auf Agent-API-Presets umzustellen.
Sonar bleibt nach der Ankündigung noch 45 Tage verfügbar, bevor die Agent API für diesen Arbeitsbereich die Hauptoberfläche wird.
189. Sonar ist am 1. September 2026 noch nicht historisch verschwunden
Zwischen der Ankündigung am 13. August und dem 45-Tage-Fenster bleibt Sonar als bestehender API-Pfad relevant.
Die Seite behandelt deshalb Agent API als aktuellen Übergang, nicht als bereits vollständig abgeschlossene Abschaltung.
190. Web Search
Die API kann aktuelle Webquellen suchen und zitieren.
Suchqualität hängt von Queryplanung, Ranking und Quellenzugänglichkeit ab.
191. URL Fetch
Ein Agent kann konkrete URLs abrufen und analysieren.
URL-Inhalte sind untrusted input und können Prompt-Injection enthalten.
192. Code Execution
Codeausführung erlaubt Berechnungen, Datenverarbeitung und Transformation.
Die Sandbox schützt nicht vor logisch falschem Code.
193. MCP
Remote-MCP-Verbindungen können externe Tools und Datenquellen einbinden.
MCP standardisiert Schnittstellen, nicht Vertrauen.
194. 6. Mai 2026: Finance Search
Finance Search kombiniert lizenzierte Datensätze, Echtzeit-Marktdaten und zitierte Webquellen in einem Toolaufruf.
Das ist stärker als reine Websuche, weil proprietäre Datenquellen einbezogen werden können.
195. People Search
Die Agent API bietet spezialisierte Personensuche für Recherche- und Workflowanwendungen.
Personenbezogene Daten benötigen besondere Datenschutz- und Zweckprüfung.
196. Lizenzierte Daten
Perplexity baut zusätzlich zum offenen Web lizenzierte Informationsquellen ein.
Proprietäre Daten können Aktualität oder Tiefe verbessern, sind aber nicht beliebig weiterverteilbar.
197. Strukturierte Ausgabe
Agenten können maschinenlesbare Antworten für Anwendungen erzeugen.
Schema- und Typvalidierung bleiben Pflicht.
198. Rechercheaufwand
Agent-API-Presets können Suchaufwand und Toolnutzung unterschiedlich gewichten.
Mehr Tiefe erhöht Latenz und Kosten.
199. API-Zitate
Zitate können zusammen mit Antworten ausgeliefert werden.
Die Anwendung sollte Quelle und Behauptung gemeinsam anzeigen.
200. API-Billing
API-Kosten laufen unabhängig von Consumer- und Enterprise-Abos.
Agententools können zusätzliche Kosten gegenüber reinen Tokens erzeugen.
201. API-Schlüssel
API-Schlüssel gehören in sichere Server-Secrets.
Sie dürfen nicht in Browsercode, öffentliche Repositories oder normale Chats gelangen.
202. Rate Limits
API-Anwendungen müssen Anfragen-, Token- und Toollimits berücksichtigen.
Agenten können Limits schneller erreichen als einfache Search-Calls.
203. Retries
Netzwerk- und Toolfehler brauchen Backoff und Idempotenz.
Unkontrollierte Wiederholung kann Seiteneffekte mehrfach auslösen.
204. Observability
Produktive Agenten sollten Modell, Quellen, Tools, Latenz, Kosten und Fehler protokollieren.
Logs dürfen keine ungeschützten Secrets enthalten.
205. Evaluation
Perplexity veröffentlicht Benchmarks für Search und Research, aber produktive Anwendungen brauchen eigene Tests.
Quellenqualität, Zitiergenauigkeit und Seiteneffekte sind genauso wichtig wie Modellbenchmarks.
206. WANDR
Perplexity Research veröffentlichte 2026 WANDR als Benchmark für hochvolumige, evidenzlastige Wissensarbeit.
Benchmarkdesign beeinflusst, welche Agentenstärken sichtbar werden.
207. SPACE
Die eigene Sandboxplattform unterstützt langlebige Agenten und schnelle isolierte Codeausführung.
Sandboxarchitektur ist Teil der Agentenqualität, nicht nur Security.
208. Numbat und Client-Security
Numbat adressiert riskantes Agentenverhalten auf lokalen Endpunkten.
Agentensicherheit muss Server- und Clientseite gemeinsam betrachten.
209. Agent API als strategischer Endpunkt
Perplexity verschiebt die Entwicklergeschichte von „Search API mit Modell“ zu „programmierbare Agenteninfrastruktur mit Web und Tools“.
Das ist derselbe grundsätzliche Wandel, den Consumer Search → Computer vollzieht.
210. Dateiuploads
Perplexity kann Dokumente und andere Dateien als Kontext für Search, Research, Projects und Computer verwenden.
Temporäre Sessionuploads und persistente Project-/Repository-Dateien haben unterschiedliche Aufbewahrungsregeln.
211. Temporäre Sitzungsdateien
Enterprise-Hilfe dokumentiert für an Sitzungen angehängte Dateien eine automatische Löschung nach sieben Tagen.
Die Sitzung selbst wird dadurch nicht automatisch gelöscht.
212. Persistente Dateien
Dateien in Projects, My Files oder Organisationsrepositorys bleiben bis zur Löschung erhalten.
Persistenz sollte bewusst gewählt werden, wenn vertrauliche Dokumente verwendet werden.
213. Fragen an Dateien
Perplexity kann relevante Passagen aus PDFs, Dokumenten und Tabellen abrufen.
Bei kritischen Aussagen muss die Originalstelle kontrolliert werden.
214. PDFs
PDFs können Text, Tabellen und Layout enthalten.
Textextraktion und visuelle Seiteninterpretation sind unterschiedliche Verarbeitungsschritte.
215. Tabellen
Perplexity kann Tabellen analysieren und über Create/Computer neue XLSX-Dateien erzeugen.
Einheiten und Formeln müssen mit Originaldaten abgeglichen werden.
216. Project Memory
Projects können fortlaufenden Arbeitskontext und Brain-Wissen bündeln.
Alte Annahmen im Memory können spätere Ergebnisse beeinflussen.
217. Project Sharing
Projekte lassen sich für Einzelpersonen, Organisationen oder per Link freigeben, sofern Adminregeln dies erlauben.
Öffentliche Linkfreigabe kann vertrauliche Recherche unbeabsichtigt exponieren.
218. Organisationsrepository
Enterprise-Admins können zentrale Dateien als interne Wissensquelle bereitstellen.
Der Datenbestand braucht Eigentümer, Aktualisierungsprozess und Archivregeln.
219. Web + Org Files
Enterprise Search kann gleichzeitig öffentliche Webquellen und Organisationsdateien verwenden.
Antworten sollten erkennen lassen, welche Aussage aus internem und welche aus öffentlichem Material stammt.
220. Nur Organisationsdateien
Websuche kann deaktiviert werden, um ausschließlich interne Quellen zu verwenden.
Das verhindert externe Retrievalfehler, kann aber veraltete interne Informationen verstärken.
221. Nur Web
Interne Quellen können abgewählt werden.
Das ist sinnvoll, wenn eine Frage ausdrücklich nur öffentliche Evidenz verwenden soll.
222. Ohne externe Quellen
Enterprise kann auch ohne Web und Org Files auf Modellwissen antworten.
Das ist für aktuelle Fakten der schwächste Groundingpfad.
223. File Connectors
Enterprise verbindet Drittanbieter-Speicher mit Perplexity.
Connectorrechte und Quelldienstberechtigungen bestimmen, was auffindbar ist.
224. Custom Remote Connectors
Organisationen können über MCP zusätzliche Datenquellen und Tools anbinden.
Remote-Connectoren benötigen eigene Vertrauens- und Scopeprüfung.
225. Data Map
Perplexity kann für Snowflake- oder Databricks-Daten Strukturen erfassen, um Queries genauer zu machen.
Automatisch erkannte Schemas müssen fachlich validiert werden.
226. Shopping
Perplexity verbindet Produktrecherche mit Bewertungen und strukturierten Kaufinformationen.
Produktempfehlung und Kaufabwicklung sind unterschiedliche Schritte.
227. Instant Buy
In den USA ermöglicht Instant Buy einen direkten Checkout bei teilnehmenden Händlern.
Bestellung und Fulfillment erfolgen beim Händler, nicht bei Perplexity selbst.
228. Instant Buy regional
Instant Buy ist nicht global verfügbar.
Eine US-Produktfunktion darf nicht als deutsche Standardfunktion beschrieben werden.
229. Bewertungen zusammenführen
Perplexity kann Produktbewertungen aus mehreren Quellen synthetisieren.
Bewertungen können manipuliert, gesponsert oder nicht vergleichbar sein.
230. Händleridentität
Beim Kauf muss klar sein, welcher Händler Vertragspartner ist.
Perplexity als Rechercheoberfläche ist nicht automatisch Verkäufer.
231. Finance
Perplexity bietet strukturierte Finanzinformationen, Unternehmensdaten und aktuelle Marktdaten.
Zeitstempel und Börsenplätze sind bei Zahlen entscheidend.
232. Earnings-Transkripte
Perplexity kann Ergebnisberichte und Earnings Calls analysieren.
Managementaussagen sind Primärkommunikation des Unternehmens, nicht unabhängige Analyse.
233. Lizenzierte Finanzdaten 2026
Computer erhielt im August 2026 mehr als 20 zusätzliche lizenzierte Datenquellen.
Professionelle Datenquellen können Nutzungs- und Weitergabebeschränkungen besitzen.
234. Finance im Agenten
Computer kann Marktdaten mit Research, Dokumenten und internen Dateien verbinden.
Finanzentscheidungen brauchen unabhängige Kontrolle.
235. Pages ≠ Projects
Pages war auf veröffentlichbare Inhalte ausgerichtet; Projects sind dauerhafte Arbeitsräume.
Ähnliche Namen und Bibliotheksfunktionen dürfen nicht verwechselt werden.
236. Websites veröffentlichen
Mit Computer erzeugte Websites können unter pplx.app oder über Vercel auf eigener Domain veröffentlicht werden.
Vor Veröffentlichung werden Secrets, private Daten und Lizenzmaterial entfernt.
237. pplx.app
Perplexity stellt einen eigenen Veröffentlichungsweg für generierte Webprojekte bereit.
Eine Previewdomain ersetzt keine Produktionssicherheitsprüfung.
238. Vercel-Deployment
Computer kann einen externen Deploymentpfad nutzen.
Hostinganbieter und Perplexity-Generierung sind getrennte Verantwortungsbereiche.
239. Consumer-Datenschutz
Consumer-Perplexity verarbeitet Suchanfragen, Verlauf, Uploads und je nach Produkt weitere Nutzungsdaten.
Nutzer können die Nutzung für AI-Training je nach Produkt und Einstellungen begrenzen beziehungsweise abwählen.
240. Training Opt-out
Perplexity dokumentiert für Consumer Pro und Max eine Opt-out-Möglichkeit für AI-Training-Datenerfassung.
Opt-out, Suchverlauf, Memory und Accountlöschung sind unterschiedliche Kontrollen.
241. Enterprise: kein Training
Perplexity erklärt, Enterprise-Daten niemals zum Trainieren oder Finetunen eigener Modelle zu verwenden.
Auch Drittmodellanbieter dürfen Enterprise-Daten vertraglich nicht zum Training nutzen.
242. Drittmodelle
Bei ausgewählten Search- und Computer-Aufgaben können Modelle anderer Anbieter verwendet werden.
Perplexitys Vertrags- und Aufbewahrungsregeln sind deshalb wichtiger Bestandteil der Datenschutzbewertung.
243. Datenaufbewahrung
Enterprise-Organisationen können Aufbewahrungsfenster und Inkognito-Regeln zentral steuern.
Aufbewahrung von Sessions und Dateien ist getrennt konfiguriert.
244. Erzwungener Inkognito-Modus
Enterprise kann Inkognito als Organisationsvorgabe erzwingen.
Ein Modus ohne Verlauf kann bestimmte Memory- und Kollaborationsfunktionen einschränken.
245. Sieben-Tage-Regel
Nur temporär an Sessions angehängte Dateien unterliegen der dokumentierten automatischen Sieben-Tage-Löschung.
Persistente Repository-/Project-Dateien sind davon ausdrücklich ausgenommen.
246. Suchverlauf
Suchhistorie kann im Konto gespeichert werden.
Wer keinen dauerhaften Verlauf möchte, sollte Produkt- und Privacy-Einstellungen prüfen.
247. Memory
Brain und andere Memoryfunktionen speichern Arbeitswissen für spätere Aufgaben.
Memory erhöht Komfort, kann aber falsche oder sensible Informationen dauerhaft verstärken.
248. Brain als strukturierter Speicher
Brain wird zunehmend als expliziter, nachvollziehbarer Wissensbestand beschrieben.
Das erleichtert Audit, macht aber Datenklassifikation und Berechtigungen wichtiger.
249. Connector-Daten
Gmail, Slack, Notion, GitHub und andere Connectors können vertrauliche Informationen in Agentenkontext bringen.
Nur notwendige Scopes sollten freigegeben werden.
250. E-Mail als Angriffsfläche
Computer kann E-Mails als Aufgabeninput lesen.
Eine manipulierte E-Mail kann indirekte Prompt-Injection enthalten.
251. Browser als Angriffsfläche
Comet verarbeitet Inhalte beliebiger Webseiten.
Webseiten gelten grundsätzlich als untrusted input.
252. Prompt Injection
Versteckte oder sichtbare Webseiteninstruktionen können versuchen, Assistentenregeln zu überschreiben.
Perplexity nutzt Defense-in-Depth, trotzdem bleiben Rechtebegrenzung und Bestätigung wichtig.
253. Indirekte Prompt Injection
Besonders gefährlich ist manipulatives Material, das automatisch über Suche, E-Mail, Dokumente oder Connectors in den Kontext gelangt.
Untrusted Content darf keine höheren Rechte definieren.
254. Browser Control
Ein Agent mit Klick- und Formularkontrolle kann reale Änderungen durchführen.
Reine Leseberechtigung ist für Recherche oft ausreichend.
255. Domainrechte
Enterprise-Comet kann Rechte domainweise einschränken.
Diese granularen Regeln sind ein wirksamer Schutz gegen unnötige Agentenaktionen.
256. Computer-Aktionen
Computer kann E-Mails senden, Apps verändern, Code deployen und externe Dienste bedienen.
Hochfolgenaktionen brauchen explizite Freigabe.
257. Zeitgesteuerte Aufgaben
Automationen laufen auch ohne aktive Nutzeraufsicht.
Zeitpläne, Trigger und Benachrichtigungen müssen regelmäßig überprüft werden.
258. Credentials
Personal Computer und Computer können benutzerdefinierte API-Zugangsdaten verwenden.
Secrets gehören in Vaults und nicht in natürliche Sprachprompts.
259. Credential Vault
Perplexity unterscheidet sitzungsbezogene, persönliche und Projekt-Zugangsdaten.
Die Reichweite eines Credentials muss zum jeweiligen Aufgabenbereich passen.
260. Browserpasswörter
Comet kann Betriebssystem-Speicher für Autofill verwenden.
Agenten sollten Passwörter nicht auslesen oder in Logs schreiben.
261. Lokale Dateien
Personal Computer und Portable Computer können auf lokale Daten zugreifen.
Ordnerfreigaben werden auf den tatsächlichen Arbeitsbereich begrenzt.
262. Portable Computer
Local-First-Verarbeitung soll private Daten lokal halten und nur bei Bedarf Remote-Funktionen einschalten.
Jede Cloudeskalation muss als eigener Datenpfad verstanden werden.
263. Local-First ≠ vollständig offline
Ein lokaler Agent kann weiterhin Websuche, Cloudmodelle oder Connectors verwenden.
Datenschutz hängt vom tatsächlichen Toolpfad ab.
264. Enterprise Compliance
Perplexity nennt unter anderem SOC 2 Type II und GDPR-orientierte Kontrollen für Enterprise.
Zertifizierung ersetzt keine eigene Risikoanalyse.
265. Audit Logs
Audit Logs helfen bei Incident Response und Governance.
Sie können selbst E-Mail-Adressen, Aktionen oder Toolmetadaten enthalten.
266. Analytics
Computer Analytics macht Kosten und Toolnutzung sichtbar.
Transparenz sollte ohne unnötige Inhaltsprotokollierung erreicht werden.
267. Numbat
Numbat erweitert Agentensicherheit auf lokale Client-Endpunkte.
Open-Source-Security-Tools müssen aktuell gehalten und richtig konfiguriert werden.
268. SPACE Sandbox
Isolierte Laufzeiten begrenzen Code- und Agentenauswirkungen.
Sandbox bedeutet nicht, dass externe APIs oder Webseiten ungefährlich sind.
269. MCP-Sicherheit
Remote-MCP-Server können weitreichende Tools anbieten.
Serverherkunft, Authentifizierung, Scope und Toolbeschreibungen werden geprüft.
270. Supply Chain
Browsererweiterungen, MCP-Server, Connectoren und generierte Pakete bilden eine Lieferkette.
Eine vertrauenswürdige Modellmarke macht externe Komponenten nicht automatisch sicher.
271. Quellen und personenbezogene Daten
Perplexity kann öffentlich verfügbare personenbezogene Informationen finden und zusammenführen.
Aggregation kann sensibler sein als einzelne verstreute Quellen.
272. People Search
Spezialisierte Personensuche erhöht Effizienz bei Recherche.
Zweckbindung, Datenminimierung und regionale Datenschutzrechte bleiben relevant.
273. Finanzdaten
Unternehmens- und Marktdaten können proprietär oder lizenzpflichtig sein.
Automatisches Kopieren in öffentliche Reports kann Lizenzbedingungen verletzen.
274. Medizin
Perplexity eignet sich für quellenbasierte medizinische Recherche.
Diagnose und Behandlung dürfen nicht allein aus einer Answer Engine übernommen werden.
275. Recht
Recherche kann Gesetze, Urteile und Kommentare zusammenführen.
Rechtslage, Gerichtsbarkeit und aktuelle Fassungen werden anhand von Primärquellen geprüft.
276. Finanzentscheidungen
Perplexity kann Marktdaten und Analysen liefern.
Investment-, Steuer- oder Kreditentscheidungen benötigen unabhängige professionelle Prüfung.
277. Quellenbias
Retrieval kann bestimmte Publikationen oder SEO-starke Seiten bevorzugen.
Quellenvielfalt und Primärquellen sind wichtiger als die reine Zahl der Zitate.
278. Publisherrechte
AI-native Suche steht in Spannung zu Geschäftsmodellen von Verlagen.
Publishers’ Program und Comet Plus sind Versuche, Zugang und Vergütung neu zu organisieren.
279. Urheberrecht
Zusammenfassungen, Pages, Reports und Create-Artefakte können urheberrechtlich geschützte Quellen verwenden.
Lange wörtliche Übernahmen werden vermieden.
280. Falsche Zitatzuordnung
Ein Link kann vorhanden sein, ohne die konkrete Behauptung zu stützen.
Zitiergenauigkeit wird auf Satzebene geprüft.
281. Veraltete Quellen
Auch Echtzeitsuche kann alte, aber hoch gerankte Seiten finden.
Publikations- und Ereignisdatum werden separat geprüft.
282. Widersprüchliche Quellen
Perplexity kann unterschiedliche Angaben zusammenführen.
Bei echten Konflikten muss Unsicherheit sichtbar bleiben.
283. Halluzination
Grounding reduziert freie Erfindung, beseitigt sie aber nicht.
Das Modell kann Quellen missverstehen oder Lücken plausibel füllen.
284. Viele Quellen ≠ Beweis
Eine lange Quellenliste kann aus voneinander abschreibenden Sekundärquellen bestehen.
Unabhängigkeit und Primärnähe sind entscheidend.
285. Menschliche Kontrolle
Bei wichtigen Entscheidungen wird nicht nur die Antwort, sondern die Quellenkette geprüft.
Je autonomer Computer handelt, desto stärker verschiebt sich Review auf Berechtigungen und Aktionen.
286. Rollback
Computer- und Personal-Computer-Änderungen sollten rückgängig gemacht werden können.
Versionskontrolle, Backups und Entwürfe sind zentrale Agentenschutzmechanismen.
287. Fail-safe
Bei Unsicherheit sollte ein Agent stoppen und eine Bestätigung verlangen.
Raten ist bei Zahlungen, E-Mails, Deployment und Löschungen nicht akzeptabel.
288. Schnelle Alltagsfrage
Standard Search ist für schnelle Fakten und einfache Erklärungen gedacht.
Bei aktueller oder strittiger Information werden die verlinkten Quellen geöffnet.
289. Komplexere Frage
Pro Search ist sinnvoll, wenn mehrere Suchschritte, breitere Quellen und mehr Analyse nötig sind.
Für triviale Fragen ist der zusätzliche Aufwand unnötig.
290. Umfassender Bericht
Research eignet sich für Marktüberblicke, Technologievergleiche und Fragen mit vielen Quellen.
Der Abschlussbericht sollte Primärquellen und Gegenpositionen sichtbar halten.
291. Direkt ein Artefakt
Create files and apps ist sinnvoll, wenn Recherche in ein DOCX, PDF, XLSX, PPTX oder HTML-Ergebnis münden soll.
Dateierstellung ist eine andere Zielsetzung als reine Recherche.
292. Eine Aufgabe wirklich ausführen
Computer ist sinnvoll, wenn nach Recherche auch E-Mails, Dateien, Apps oder externe Dienste bearbeitet werden müssen.
Für reine Wissensfragen ist Computer unnötig aufwendig.
293. Webarbeit im Browser
Comet eignet sich für Zusammenfassung, Vergleich und Aufgaben direkt über Webseiten und Tabs.
Für lange Hintergrundjobs ist Computer geeigneter.
294. Lokale Desktoparbeit
Personal Computer eignet sich, wenn lokale Dateien und native Apps Teil des Arbeitskontexts sind.
Ordnerrechte werden bewusst eingeschränkt.
295. Local-First-Agent
Portable Computer ist interessant, wenn private Daten möglichst lokal bleiben und nur bei Bedarf Cloudfähigkeiten genutzt werden sollen.
Der aktuelle Hardware- und Produktstatus sollte vor einer Kaufentscheidung geprüft werden.
296. Langfristiges Vorhaben
Projects eignen sich für wiederkehrende Arbeit mit gemeinsamen Dateien, Memory, Instructions und Computer-Aufgaben.
Ein einzelner Recherchechat braucht kein Project.
297. Langzeitgedächtnis
Brain ist sinnvoll, wenn Computer über längere Zeit Projekte, Personen und Dateien verstehen soll.
Gespeicherte Annahmen werden regelmäßig korrigiert.
298. Bestimmtes Frontiermodell
Pro/Max erlaubt die gezielte Auswahl verschiedener Anbieter.
Modelltests dokumentieren Search-Modus und Thinking-Konfiguration.
299. Automatische Modellwahl
Best ist sinnvoll, wenn die Plattform die Auswahl übernehmen soll.
Für reproduzierbare Benchmarks wird ein konkretes Modell gewählt.
300. Mehrere Modelle vergleichen
Model Council eignet sich für strittige, schwierige Fragen, bei denen unterschiedliche Modellperspektiven nützlich sind.
Konsens ersetzt keine Quellenprüfung.
301. Schnelle geerdete Antworten
Sonar 2 ist Perplexitys eigener Search-optimierter Modellpfad.
Für kreative oder besonders tiefe Reasoningaufgaben kann ein Frontier-Drittmodell besser passen.
302. Eigene Anwendung
Die Agent API ist der aktuelle Entwicklerpfad für Web-, Tool- und Agentenintegration.
Bestehende Sonar-Integrationen werden wegen des 2026 angekündigten Übergangs aktiv migriert.
303. Finanzrecherche
Finance Search und lizenzierte Datenquellen sind sinnvoll für professionelle Unternehmens- und Marktrecherche.
Investmententscheidungen brauchen unabhängige Kontrolle.
304. Produktrecherche
Shopping-Suche eignet sich für Vergleich von Preisen, Reviews und Merkmalen.
Instant Buy ist regional begrenzt und Händlerbedingungen werden separat geprüft.
305. Eigene Dateien
Project Files oder Sessionuploads eignen sich für Dokumentfragen.
Persistenz wird bewusst zwischen temporär und dauerhaft gewählt.
306. Interne Unternehmenssuche
Web + Org Files ist sinnvoll, wenn öffentliche und interne Evidenz gemeinsam benötigt wird.
Vertrauliche Quellen werden im Ergebnis nicht unnötig offengelegt.
307. Nur interne Quellen
Org Files ohne Web ist sinnvoll für Policies, interne Handbücher und vertrauliche Wissensbestände.
Veraltete interne Dokumente müssen als solche erkennbar sein.
308. Öffentliches Wissensstück
Pages eignet sich historisch für veröffentlichbare Rechercheartikel.
Für laufende Arbeit ist Projects die aktuellere Organisationsschicht.
309. Lernen
Education Pro und Research helfen bei quellenbasiertem Lernen.
AI-Antworten ersetzen nicht das Lesen zentraler Primärtexte.
310. Sensible Daten
Enterprise, Incognito-ähnliche Aufbewahrungsoptionen oder Local-First-Pfade sind geeigneter als ein normaler Consumer-Workflow.
Die konkrete Datenklasse entscheidet den Modus.
311. Rechtsrecherche
Computer for Counsel und Search können Material finden und strukturieren.
Juristische Verantwortung bleibt beim Menschen.
312. Softwareprojekt
Computer for Builders beziehungsweise Computer mit Codingtools eignet sich für mehrstufige Entwicklung.
Produktionsdeployments benötigen Tests und Review.
313. Aufgabe aus E-Mail starten
Computer in Email ist sinnvoll, wenn Arbeit direkt aus einem Thread delegiert werden soll.
Fremde Threadinhalte werden als untrusted input behandelt.
314. Lokale Dateiorganisation
Personal Computer eignet sich für Ordneranalyse und lokale Bearbeitung.
Nur notwendige Verzeichnisse werden freigegeben.
315. Premium-Journalismus
Comet Plus ist für Zugriff auf teilnehmende Premiumquellen gedacht.
Abonnementzugang ist kein Recht zur vollständigen Weiterveröffentlichung.
316. Organisation
Enterprise Pro/Max ist sinnvoll bei SSO, Adminregeln, Audit, interner Suche und strenger Datenkontrolle.
Consumer Max ist trotz hoher Modellleistung kein Enterprise-Governance-Ersatz.
317. Max
Max lohnt sich vor allem bei häufigem Computer-, Model-Council-, Create- und Frontiermodell-Einsatz.
Für gelegentliche Suche ist Pro oder Free oft ausreichend.
318. Problemhilfe: Quelle stützt die Aussage nicht
Mögliche Ursache: Perplexity hat eine Fundstelle zu weit interpretiert.
Sinnvolle Prüfung: Originalstelle und Datum direkt öffnen.
319. Problemhilfe: Quelle ist veraltet
Mögliche Ursache: ältere Seite rankt höher als aktueller Stand.
Sinnvolle Prüfung: Publikationsdatum und Herstellerseite prüfen.
320. Problemhilfe: Viele Quellen sagen dasselbe
Mögliche Ursache: Sekundärseiten schreiben voneinander ab.
Sinnvolle Prüfung: Primärquelle und unabhängige Quellen suchen.
321. Problemhilfe: Standard Search ist zu oberflächlich
Mögliche Ursache: schneller Suchmodus priorisiert Geschwindigkeit.
Sinnvolle Prüfung: Pro Search oder Research wählen.
322. Problemhilfe: Pro Search wirkt langsam
Mögliche Ursache: mehrstufige Suche und Code/Tools sind aktiv.
Sinnvolle Prüfung: Frage eingrenzen.
323. Problemhilfe: Research dauert zu lange
Mögliche Ursache: viele Suchschritte und Quellen.
Sinnvolle Prüfung: Scope und Zeitraum präzisieren.
324. Problemhilfe: Research findet Widersprüche
Mögliche Ursache: Quellen messen Verschiedenes oder Ereignis ist neu.
Sinnvolle Prüfung: Konflikt explizit dokumentieren.
325. Problemhilfe: Research-Zitat ist ungenau
Mögliche Ursache: Synthese ordnet Quelle falsch zu.
Sinnvolle Prüfung: Satz und Originalquelle vergleichen.
326. Problemhilfe: Modell fehlt im Selector
Mögliche Ursache: Plan, Region oder Rollout unterscheidet sich.
Sinnvolle Prüfung: Modellmenü und Planhilfe prüfen.
327. Problemhilfe: Früheres Modell ist weg
Mögliche Ursache: Provider oder Perplexity hat Modell ersetzt.
Sinnvolle Prüfung: aktuellen Nachfolger prüfen.
328. Problemhilfe: Best liefert anderes Verhalten
Mögliche Ursache: Routing wurde geändert.
Sinnvolle Prüfung: konkretes Modell pinnen.
329. Problemhilfe: Thinking-Schalter fehlt
Mögliche Ursache: Modell hat Thinking immer an oder unterstützt ihn nicht.
Sinnvolle Prüfung: Modelltabelle prüfen.
330. Problemhilfe: Sonar 2 fehlt
Mögliche Ursache: Account/Rollout oder Produktmodus abweichend.
Sinnvolle Prüfung: Search-Modellwähler prüfen.
331. Problemhilfe: Alte Sonar-API-Doku passt nicht
Mögliche Ursache: Agent-API-Migration ist angekündigt.
Sinnvolle Prüfung: Migrationshinweise vom 13.08.2026 prüfen.
332. Problemhilfe: Agent API verhält sich anders als Sonar
Mögliche Ursache: Tools und Presets erweitern die Pipeline.
Sinnvolle Prüfung: Preset und Tool Calls protokollieren.
333. Problemhilfe: API meldet 401/403
Mögliche Ursache: Key, Billing oder Projekt falsch.
Sinnvolle Prüfung: API-Konsole prüfen.
334. Problemhilfe: Rate Limit
Mögliche Ursache: zu viele Requests oder Tool Calls.
Sinnvolle Prüfung: Backoff und Quoten beachten.
335. Problemhilfe: API-Kosten sind höher als erwartet
Mögliche Ursache: Search-, Code- oder Agententools verursachen Zusatzaufwand.
Sinnvolle Prüfung: Usage pro Tool protokollieren.
336. Problemhilfe: MCP-Connector scheitert
Mögliche Ursache: Server, Auth oder Toolschema fehlerhaft.
Sinnvolle Prüfung: Server separat testen.
337. Problemhilfe: MCP liefert manipulative Daten
Mögliche Ursache: Remote-Tool ist kompromittiert oder untrusted.
Sinnvolle Prüfung: Toolresultat als Daten behandeln.
338. Problemhilfe: URL enthält Prompt Injection
Mögliche Ursache: Webseite versucht Agentenregeln zu ändern.
Sinnvolle Prüfung: untrusted-content-Regeln anwenden.
339. Problemhilfe: Comet darf auf Seite nichts tun
Mögliche Ursache: Domain steht auf Read Only/No Access oder globale Rechte fehlen.
Sinnvolle Prüfung: Enterprise-Berechtigung prüfen.
340. Problemhilfe: Comet klickt falsch
Mögliche Ursache: UI verändert oder visuell missverstanden.
Sinnvolle Prüfung: Aktion stoppen und Zustand prüfen.
341. Problemhilfe: Comet kommt nicht in Account
Mögliche Ursache: Login, 2FA oder Passwortspeicher blockiert.
Sinnvolle Prüfung: manuell authentifizieren.
342. Problemhilfe: Chrome-Erweiterung fehlt
Mögliche Ursache: Erweiterungen werden nicht automatisch aus Chrome übernommen.
Sinnvolle Prüfung: neu installieren.
343. Problemhilfe: Autofill fehlt
Mögliche Ursache: Schlüsselbundzugriff wurde verweigert.
Sinnvolle Prüfung: OS-Berechtigung prüfen.
344. Problemhilfe: Computer pausiert
Mögliche Ursache: Credits sind aufgebraucht.
Sinnvolle Prüfung: Creditkonto und Limits prüfen.
345. Problemhilfe: Computer verbraucht viele Credits
Mögliche Ursache: mehrstufige Tools/Modelle und lange Laufzeit.
Sinnvolle Prüfung: Task eingrenzen und Analytics prüfen.
346. Problemhilfe: Computer läuft in Schleife
Mögliche Ursache: Ziel zu breit oder Tool wiederholt Fehler.
Sinnvolle Prüfung: Teilziele und Stop-Regel setzen.
347. Problemhilfe: Computer folgt Anweisung aus fremder E-Mail
Mögliche Ursache: Thread enthält indirekte Prompt Injection.
Sinnvolle Prüfung: E-Mail als untrusted data markieren.
348. Problemhilfe: Computer bereitet Mail an falsche Person vor
Mögliche Ursache: Kontakt-/Threadauflösung falsch.
Sinnvolle Prüfung: Empfänger vor Versand bestätigen.
349. Problemhilfe: Kalenderaktion ist falsch
Mögliche Ursache: Zeitzone, Datum oder Gast falsch interpretiert.
Sinnvolle Prüfung: Eventdaten bestätigen.
350. Problemhilfe: App-Deployment schlägt fehl
Mögliche Ursache: Build, Secrets oder Hostingkonfiguration unvollständig.
Sinnvolle Prüfung: Logs und Environment prüfen.
351. Problemhilfe: Agent findet Secret
Mögliche Ursache: Datei/Repo enthält Zugangsdaten.
Sinnvolle Prüfung: Secret rotieren und Rechte reduzieren.
352. Problemhilfe: Computer erinnert Falsches
Mögliche Ursache: Brain/Memory enthält veraltete Annahme.
Sinnvolle Prüfung: Brain-Eintrag korrigieren.
353. Problemhilfe: Brain ist veraltet
Mögliche Ursache: Quellprojekt oder Personendaten änderten sich.
Sinnvolle Prüfung: Memory überprüfen und aktualisieren.
354. Problemhilfe: Brain speichert zu viel
Mögliche Ursache: Arbeitskontext wurde zu breit übernommen.
Sinnvolle Prüfung: Memoryberechtigungen und Inhalte bereinigen.
355. Problemhilfe: Project findet Datei nicht
Mögliche Ursache: Datei fehlt, Rechte falsch oder Index noch nicht aktuell.
Sinnvolle Prüfung: Project Files prüfen.
356. Problemhilfe: Falsche Person sieht Project
Mögliche Ursache: Freigabe steht auf Org/Link statt Restricted.
Sinnvolle Prüfung: Sharing sofort korrigieren.
357. Problemhilfe: Sessiondatei ist weg
Mögliche Ursache: temporäre Datei wurde nach Aufbewahrungsfrist gelöscht.
Sinnvolle Prüfung: persistente Ablage verwenden.
358. Problemhilfe: Interne Suche findet falsche Version
Mögliche Ursache: Repository enthält Duplikate.
Sinnvolle Prüfung: Versionierung und Eigentümer bereinigen.
359. Problemhilfe: Connector ist abgelaufen
Mögliche Ursache: OAuth-Token oder Adminfreigabe änderte sich.
Sinnvolle Prüfung: neu autorisieren.
360. Problemhilfe: Falsches Konto verbunden
Mögliche Ursache: mehrere Identitäten vorhanden.
Sinnvolle Prüfung: aktive Verbindung prüfen.
361. Problemhilfe: Dokument enthält falsche Zahl
Mögliche Ursache: Recherche oder Berechnung falsch.
Sinnvolle Prüfung: Quelle und Berechnung prüfen.
362. Problemhilfe: Spreadsheet-Formel ist falsch
Mögliche Ursache: Zellbezug oder Einheit missverstanden.
Sinnvolle Prüfung: Formeln und Testwerte prüfen.
363. Problemhilfe: Präsentation zitiert nicht sauber
Mögliche Ursache: Slideverdichtung trennt Aussage von Quelle.
Sinnvolle Prüfung: Quellen pro Kernaussage kontrollieren.
364. Problemhilfe: HTML-App ist unsicher
Mögliche Ursache: generierter Code enthält unvalidierte Inputs oder Secrets.
Sinnvolle Prüfung: Security Review durchführen.
365. Problemhilfe: Pages-Funktion wirkt anders
Mögliche Ursache: Produkt hat sich seit 2024 verändert.
Sinnvolle Prüfung: aktuellen Produktpfad prüfen.
366. Problemhilfe: Spaces ist nicht mehr sichtbar
Mögliche Ursache: Spaces wurde 30.07.2026 in Projects umbenannt.
Sinnvolle Prüfung: Projects verwenden.
367. Problemhilfe: Model Council fehlt
Mögliche Ursache: nur Max/Enterprise Max im Web oder passende Computer-Funktion.
Sinnvolle Prüfung: Plan prüfen.
368. Problemhilfe: Model Council widerspricht sich
Mögliche Ursache: Modelle nutzen andere Reasoningpfade.
Sinnvolle Prüfung: Dissens und Quellen untersuchen.
369. Problemhilfe: Model Council in Computer kostet viel
Mögliche Ursache: mehrere Modelle und Agenten laufen parallel.
Sinnvolle Prüfung: Anzahl Modelle/Analysetiefe senken.
370. Problemhilfe: Personal Computer sieht falsche Ordner
Mögliche Ursache: Folder Permissions zu breit.
Sinnvolle Prüfung: Berechtigungen begrenzen.
371. Problemhilfe: Funktion auf Windows anders
Mögliche Ursache: Plattformintegration unterscheidet sich.
Sinnvolle Prüfung: Windows-Hilfe prüfen.
372. Problemhilfe: Portable Computer ist nicht verfügbar
Mögliche Ursache: neuer 25.08.2026-Rollout oder Hardwarevoraussetzung.
Sinnvolle Prüfung: aktuelle Produkt-/NVIDIA-Anforderungen prüfen.
373. Problemhilfe: Local-First sendet trotzdem Daten nach außen
Mögliche Ursache: Task eskaliert zu Remote-Fähigkeit.
Sinnvolle Prüfung: Tool-/Cloudübergang protokollieren.
374. Problemhilfe: Instant Buy fehlt in Deutschland
Mögliche Ursache: Funktion ist regional begrenzt.
Sinnvolle Prüfung: lokale Verfügbarkeit prüfen.
375. Problemhilfe: Produktvergleich ist falsch
Mögliche Ursache: Varianten, Händler oder Reviews vermischt.
Sinnvolle Prüfung: Modellnummer und Händlerseite prüfen.
376. Problemhilfe: Kurs wirkt veraltet
Mögliche Ursache: Marktdatenquelle oder Börsenzeit verzögert.
Sinnvolle Prüfung: Zeitstempel und Börsenplatz prüfen.
377. Problemhilfe: Finanzzahl widerspricht Bericht
Mögliche Ursache: Webquelle und lizenzierte Daten messen anders.
Sinnvolle Prüfung: Definition und Periode prüfen.
378. Problemhilfe: Enterprise hat weniger Modelle
Mögliche Ursache: Admin/Retention-Policy deaktiviert Provider.
Sinnvolle Prüfung: Org-Einstellungen prüfen.
379. Problemhilfe: Session verschwindet früher
Mögliche Ursache: Admin hat Retention verkürzt oder Inkognito erzwungen.
Sinnvolle Prüfung: Org-Policy prüfen.
380. Problemhilfe: Audit Logs fehlen
Mögliche Ursache: Organisation erfüllt Funktionsvoraussetzung nicht oder Logging aus.
Sinnvolle Prüfung: Adminplan und Setting prüfen.
381. Problemhilfe: Training Opt-out falsch verstanden
Mögliche Ursache: Training, History, Memory und Connectors sind getrennt.
Sinnvolle Prüfung: jede Einstellung einzeln prüfen.
382. Problemhilfe: Sorge wegen Drittmodell
Mögliche Ursache: Provider ist in aktueller Session aktiv.
Sinnvolle Prüfung: Modell/Enterprise-Vertrag prüfen.
383. Problemhilfe: Antwort erfindet Detail
Mögliche Ursache: Quelle fehlt oder Synthese füllt Lücke.
Sinnvolle Prüfung: Primärquelle suchen.
384. Problemhilfe: Quellenlink ist nicht erreichbar
Mögliche Ursache: Seite wurde geändert, Paywall oder Indexfehler.
Sinnvolle Prüfung: Titel/Publisher separat suchen.
385. Problemhilfe: Quelle liegt hinter Paywall
Mögliche Ursache: Perplexity hat Metadaten oder lizenzierten Zugriff.
Sinnvolle Prüfung: eigene Zugriffsrechte prüfen.
386. Problemhilfe: Medizinischer Rat wirkt plausibel
Mögliche Ursache: Research ist keine Diagnose.
Sinnvolle Prüfung: ärztliche/leitlinienbasierte Quelle nutzen.
387. Problemhilfe: Rechtsantwort wirkt eindeutig
Mögliche Ursache: Gerichtsbarkeit oder Stand fehlt.
Sinnvolle Prüfung: Primärnorm und Fachberatung prüfen.
388. Problemhilfe: Investmentempfehlung wirkt sicher
Mögliche Ursache: Marktdaten und Prognose vermischt.
Sinnvolle Prüfung: unabhängige Prüfung.
389. Problemhilfe: Generierte Website veröffentlicht private Daten
Mögliche Ursache: Project/Prompt enthält vertrauliche Inhalte.
Sinnvolle Prüfung: Deployment stoppen und Inhalte bereinigen.
390. Problemhilfe: Zeitgesteuerte Aufgabe läuft zu oft
Mögliche Ursache: Zeitplan/Trigger falsch.
Sinnvolle Prüfung: Schedule korrigieren.
391. Problemhilfe: Computer-E-Mail funktioniert nicht
Mögliche Ursache: falsche Domainadresse verwendet.
Sinnvolle Prüfung: computer@perplexity.com verwenden.
392. Problemhilfe: Computer Analytics zeigt wenig
Mögliche Ursache: Zeitraum oder Nutzung zu klein.
Sinnvolle Prüfung: Filter prüfen.
393. Mythos: Perplexity ist nur ein Chatbot
Perplexity ist primär eine such- und retrievalbasierte Answer Engine mit Quellen, Modellauswahl und Agentenfunktionen.
Der Chatstil ist nur die Oberfläche eines umfangreicheren Search-Stacks.
394. Mythos: Perplexity ist einfach Google mit ChatGPT darüber
Perplexity besitzt eigene Retrieval-, Ranking-, Citation-, Sonar- und Agentenkomponenten und integriert mehrere Modellanbieter.
Eine klassische Suchmaschine und eine Answer Engine haben unterschiedliche Produktarchitekturen.
395. Mythos: Jede zitierte Perplexity-Antwort ist korrekt
Zitate erhöhen Transparenz.
Das Modell kann eine Quelle trotzdem falsch lesen, veraltet interpretieren oder einer Aussage falsch zuordnen.
396. Mythos: Websuche bedeutet automatisch Echtzeitwahrheit
Perplexity kann aktuelle Webseiten abrufen.
Quellen können verspätet, falsch oder widersprüchlich sein.
397. Mythos: Perplexity hat nur ein eigenes Modell
Sonar ist die eigene Search-Modelllinie, daneben verwendet Perplexity zahlreiche Drittmodelle.
Computer kann sogar mehrere Modelle innerhalb derselben Aufgabe orchestrieren.
398. Mythos: Sonar ist das gesamte Perplexity-Produkt
Sonar ist ein Modell-/API-Pfad.
Search, Research, Citations, Projects, Comet und Computer sind zusätzliche Produktschichten.
399. Mythos: Sonar 2 muss einen Thinking-Schalter haben
Die aktuelle Perplexity-Modelltabelle führt Sonar 2 ohne Thinking-Option.
Reasoningkonfiguration hängt vom Modell ab.
400. Mythos: Perplexity Max ist ein Modell
Max ist die höchste Consumer-Aboebene.
Sie schaltet Modelle und Produkte frei, ist aber keine Inferenzengine.
401. Mythos: Pro Search ist ein Modell
Pro Search ist ein Recherchemodus.
Er kann mit verschiedenen Modellen arbeiten.
402. Mythos: Deep Research ist nur ein großes Modell
Research ist eine agentische Pipeline aus Suche, Analyse, Toolnutzung und Bericht.
Das zugrunde liegende Modell ist nur ein Teil des Systems.
403. Mythos: Model Council trainiert ein neues Konsensmodell
Model Council führt mehrere vorhandene Modelle parallel aus und synthetisiert deren Ergebnisse.
Es ist Orchestrierung, kein gemeinsames Training.
404. Mythos: Wenn acht Modelle zustimmen, ist etwas wahr
Modelle können gemeinsame Trainingsquellen, Suchergebnisse oder systematische Fehler teilen.
Konsens ist ein Signal, kein Beweis.
405. Mythos: Comet ist nur Chrome mit einer Suchleiste
Comet besitzt einen integrierten AI-Assistenten mit Tabkontext und Browseraktionen.
Gerade diese Agentenrechte unterscheiden ihn sicherheitstechnisch von einem normalen Browser.
406. Mythos: Comet und Computer sind dasselbe
Comet ist der AI-native Browser.
Computer ist der allgemeinere digitale Mitarbeiter mit Connectors, Cloud-Sandbox, Memory, Background Jobs und Artefakterstellung.
407. Mythos: Computer ist ein einzelnes Foundation-Modell
Computer ist ein Multi-Modell-Agentenharness.
Orchestrator, Hilfsagenten und Tools können verschiedene Modelle verwenden.
408. Mythos: Brain ist ein neuer LLM-Typ
Brain ist Perplexitys sich selbst verbessernder Memory-/Knowledge-Stack für Computer.
Es speichert Arbeitskontext statt die Foundation-Modellgewichte neu zu trainieren.
409. Mythos: Brain korrigiert sich automatisch immer richtig
Brain kann aus Arbeit lernen und Wissen strukturieren.
Falsche Annahmen können ebenfalls persistieren und müssen korrigiert werden.
410. Mythos: Projects ist ein völlig neues Produkt ohne Vorgeschichte
Projects ist die 2026 weiterentwickelte und umbenannte Spaces-Linie.
Historische Spaces-Dokumentation bleibt für ältere Screenshots relevant.
411. Mythos: Pages und Projects sind dasselbe
Pages fokussierte veröffentlichbare Wissensinhalte.
Projects bündelt laufende Arbeit, Dateien, Computer-Aufgaben und Memory.
412. Mythos: Create erzeugt nur hübsche Textdateien
Create kann Dokumente, Tabellen, Präsentationen und HTML-Apps erzeugen.
Das macht Security- und Datenprüfung wichtiger als bei reinem Chattext.
413. Mythos: Portable Computer bedeutet, dass Perplexity nie Cloud nutzt
Portable Computer ist Local-First und kann bei Bedarf Remote-Fähigkeiten einschalten.
Local-First ist keine absolute Offlinegarantie.
414. Mythos: Personal Computer braucht zwingend einen Mac mini
Die Mac-App funktioniert auf unterstützten Macs; ein Mac mini wird für Always-on-Nutzung besonders empfohlen.
Empfehlung und technische Mindestanforderung sind nicht dasselbe.
415. Mythos: Pro oder Max enthält automatisch Agent-API-Guthaben
API Platform und Abos werden separat abgerechnet.
Consumerzugang ist kein API-Key.
416. Mythos: Sonar war am 13. August 2026 sofort abgeschaltet
Perplexity kündigte ein 45-Tage-Übergangsfenster zur Agent API an.
Am 1. September 2026 ist die Migration noch ein laufender Übergang.
417. Mythos: Agent API ist nur der neue Name von Sonar 2
Agent API ist eine umfassendere Tool-/Agentenoberfläche.
Sonar kann ein Bestandteil oder historischer Vorgänger sein, die Konzepte sind nicht identisch.
418. Mythos: Perplexity verkauft die Produkte selbst
Instant Buy leitet Bestellung und Zahlung an den Händler.
Perplexity ist die Recherche-/Checkoutoberfläche, nicht automatisch Vertragspartner.
419. Mythos: Enterprise bedeutet nur mehr Suchanfragen
Enterprise ergänzt Datenregeln, interne Suche, Adminrechte, Connectors, Retention und Audit.
Governance ist der Hauptunterschied.
420. Mythos: Enterprise-Daten werden genauso trainiert wie Consumerdaten
Perplexity erklärt Enterprise-Daten nicht für Modelltraining zu verwenden.
Consumerprodukte besitzen andere Einstellungen.
421. Mythos: Alle Dateien werden nach sieben Tagen gelöscht
Die Sieben-Tage-Regel gilt für bestimmte temporäre Sessionanhänge.
Project-, My-Files- und Repository-Dateien bleiben bis zur Löschung erhalten.
422. Mythos: Eine Antwort ersetzt das Lesen der Quelle
Perplexity spart Such- und Synthesezeit.
Bei wesentlichen Aussagen bleibt der Originaltext maßgeblich.
423. Mythos: Multi-Modell-Orchestrierung ist immer besser
Mehr Modelle können Spezialisierungen kombinieren.
Sie erhöhen Kosten, Latenz und die Komplexität von Konflikten.
424. Mythos: Thinking immer einschalten
Zusätzliches Reasoning ist für komplexe Probleme hilfreich.
Für einfache Search-Aufgaben kann es unnötig teuer und langsam sein.
425. Mythos: Dutzende Quellen sind immer besser als drei
Viele Quellen können redundante oder schwache Informationen enthalten.
Quellenqualität, Primärnähe und Unabhängigkeit sind entscheidend.
426. Mythos: Perplexity ignoriert Verlage grundsätzlich
Perplexity hat Publishers’ Program und Comet Plus als Kooperationsmodelle aufgebaut.
Die urheberrechtliche und wirtschaftliche Debatte bleibt trotzdem relevant.
427. Mythos: Lokaler Agent kann keinen Schaden anrichten
Ein lokaler Agent kann Dateien löschen, Code verändern oder über Connectors externe Aktionen auslösen.
Local-First reduziert Datenabfluss, nicht Aktionsrisiko.
428. 2022er Ursprung sichern
Gründungsmonat August 2022 und Ask-Launch Dezember 2022 bilden den Anfang der Produktgeschichte.
Spätere Markenbegriffe wie Computer oder Sonar werden nicht rückwirkend verwendet.
429. Perplexity Copilot
Der historische Copilot-Name wird als eigene 2023er Rechercheassistenzphase bewahrt.
Er darf nicht mit Microsoft Copilot verwechselt werden.
430. Pro Search
Die Entwicklung von Rückfragen zu mehrstufiger Recherche, Code und Wolfram|Alpha dokumentiert den Übergang zur agentischen Suche.
UI und Limits werden stichtagsbezogen festgehalten.
431. Pages
Pages ist ein wichtiger 2024er Schritt von Antwort zu veröffentlichbarem Wissensartefakt.
Spätere Create-/Projects-Funktionen ersetzen diesen historischen Kontext nicht.
432. Spaces
Spaces dokumentiert die erste dauerhafte Kollaborations- und Dateiarchitektur.
Die Umbenennung zu Projects am 30. Juli 2026 wird als klarer Versionsbruch notiert.
433. Carbon-Übernahme
Die Carbon-Übernahme Ende 2024 erklärt den Ausbau interner Daten- und Connectorpfade.
Akquisition und spätere konkrete Produkte werden getrennt beschrieben.
434. Sonar
Sonar ist Perplexitys eigene Search-Modelllinie und gehört mit Modellbasis, Inferenzanbieter und API-Namen archiviert.
Consumer-Sonar und API-Sonar werden nicht vermischt.
435. Sonar Pro
Die Januar-2025-API markiert eine eigene Phase geerdeter Developer Search.
Spätere Agent-API-Migration wird als Nachfolger, nicht als rückwirkende Umbenennung dokumentiert.
436. Deep Research
Der 14. Februar 2025 ist der sichtbare Start der autonomen Research-Linie.
Prompts, Laufzeit und Quellenmengen sind wichtige historische Parameter.
437. Labs
Labs dokumentiert den Übergang von Recherche zu länger laufender Artefakterstellung.
Die spätere Create-Bezeichnung wird getrennt erhalten.
438. Comet
Der Browserstart am 9. Juli 2025 ist ein Schlüsselereignis: Perplexity zieht vom Suchfeld direkt in die Browsingoberfläche.
Chromium-Version, Assistant-Rechte und Privacy-Einstellungen gehören zu einem Teststand.
439. Comet Plus
Premium-Publisherzugriff zeigt Perplexitys Versuch, AI-native Suche mit Medienabonnements zu verbinden.
Teilnehmende Publisher und Konditionen sind zeitabhängig.
440. Neuer Comet Assistant
Die November-2025-Version dokumentiert den Ausbau zu länger laufenden Browseragenten.
Agentenrechte werden mit Screenshots und Datum festgehalten.
441. Model Council
Der Februar-2026-Start zeigt Perplexitys Multi-Modell-Strategie als Endnutzerfeature.
Ausgewählte Modelle und Syntheseverhalten verändern sich dynamisch.
442. Computer
Computer ist der zentrale Übergang von Answer Engine zu digitalem Mitarbeiter.
Orchestrator, Connectors, Credits, Tools und Sandbox gehören zum Archivstand.
443. Brain
Die selbstverbessernde Memory-Schicht wird als eigenständiger Systembestand archiviert.
Brain-Inhalte sind veränderlich und sollten versioniert exportiert werden, sofern möglich.
444. Projects
Projects bündeln Search, Computer, Files, Instructions, Connectors und Brain.
Die alte Spaces-Bezeichnung bleibt bei Material vor dem 30. Juli 2026 erhalten.
445. Agent API
Die Ankündigung vom 13. August 2026 markiert den Entwicklerwechsel von Search-Modellen zu einer integrierten Agenteninfrastruktur.
Das 45-Tage-Sonar-Übergangsfenster ist für historische Genauigkeit wichtig.
446. Computer in Email
Seit 18. August 2026 wird E-Mail selbst zur Agenten-Startoberfläche.
Die korrekte Adresse computer@perplexity.com und Sicherheitsregeln gehören zum Stand.
447. Portable Computer
Der 25. August 2026 ist der aktuelle Endpunkt der Produktchronik: Computer wird Local-First auf NVIDIA-Hardware gedacht.
Hardwareanforderungen und tatsächliche Cloudeskalation werden in späteren Versionen nachgeführt.
448. Local-First-Agent-Forschung
Das parallel veröffentlichte lokale Agentenmodell/Harness ist wertvolles technisches Primärmaterial.
Forschungsartefakt und kommerzielles Portable-Computer-Produkt bleiben getrennt.
449. Lizenzierte Finanzdaten
Der Ausbau am 25. August 2026 zeigt, dass Perplexity sich von offenem Webretrieval zu lizenzierten professionellen Datensätzen erweitert.
Datenanbieter und Abdeckungsumfang werden stichtagsbezogen dokumentiert.
450. Drittmodelle
Perplexity ersetzt externe Modelle regelmäßig.
Ein reproduzierbarer Test nennt Modell, Anbieter, Thinking, Plan, Region und Datum.
451. Quellenkette
Bei wichtigen Archivtests werden Antwort, Zitate und Originalquellen gemeinsam gesichert.
Nur so lässt sich später feststellen, ob Quelle oder Synthese geändert wurde.
452. UI-Versionen
Search-Modi, Modellwähler und Produktnamen verändern sich schnell.
Screenshots erhalten Datum und Account-/Plan-Kontext.
453. Enterprise
Admin-, Retention- und Connectorregeln sind ein eigener Produktzweig.
Consumer-Screenshots dürfen nicht als Enterprise-Dokumentation dienen.
454. Privacy
Training Opt-out, Enterprise No-Training, Dateiaufbewahrung und Local-First werden separat dokumentiert.
Die Begriffe „privat“ und „lokal“ werden nicht pauschal gleichgesetzt.
455. Vergleich mit ChatGPT
Die OpenAI-ChatGPT-Chronik zeigt eine modell- und produktzentrierte Entwicklung mit Search, Work und Codex.
Perplexity begann stärker von Retrieval, Zitaten und Multi-Modell-Auswahl her.
456. Vergleich mit Claude
Die Claude-Chronik betont Constitutional AI, Long Context und Claude Code/Cowork.
Perplexity nutzt Claude als möglichen Baustein und setzt darüber eine eigene Search-/Agentenorchestrierung.
457. Vergleich mit Gemini
Die Gemini-Chronik zeigt Googles Full-Stack aus Search, Android, Workspace und Modellen.
Perplexity ist stärker provideragnostisch und lässt verschiedene Frontiermodelle gegeneinander arbeiten.
458. Vergleich mit Grok
Die Grok-Chronik betont X-Realtime-Daten und eigene Modell-/Agentenprodukte.
Perplexity setzt stärker auf allgemeines Webretrieval, Zitate und Multi-Modell-Orchestrierung.
459. Vergleich mit Meta AI
Die Meta-AI-/Llama-/Muse-Chronik verbindet Social Grounding, Open Weights und Wearables.
Perplexity besitzt dafür Search-native Quellenarbeit, Comet und den Computer-Agentenstack.
460. Vergleich mit Microsoft Copilot
Die Microsoft-Copilot-Chronik integriert KI tief in Windows und Microsoft 365.
Perplexity Computer ist provideragnostischer und verbindet viele Apps über Connectors.
461. Zur KI-Werkzeugübersicht
Die Seite KI-Werkzeuge bleibt der übergreifende Vergleich.
Diese Chronik vertieft ausschließlich Perplexity, Sonar, Comet und Computer.
462. Wohin Perplexity 2026 zeigt
Die Entwicklung führt von Answer Engine über Search Agent und Browseragent zu einem dauerhaften Multi-Modell-Computer mit Memory und Local-First-Option.
Search bleibt dabei das epistemische Fundament, auf dem Aktionen und Artefakte aufbauen.
463. Fazit: Von der Answer Engine zum Multi-Modell-Computer
Zwischen Ask im Dezember 2022 und Portable Computer im August 2026 liegen weniger als vier Jahre.
Perplexitys besondere Linie ist die Verbindung von zitierter Webrecherche, freier Modellwahl, Browserkontext und immer autonomerer Ausführung.
464. Rechtlicher und archivischer Hinweis
Diese Seite ist eine private, nicht-kommerzielle technische und historische Dokumentation. Perplexity, Sonar, Comet, Computer und weitere Produktnamen sind Marken beziehungsweise Bezeichnungen ihrer jeweiligen Rechteinhaber.
Modelle, Pläne, Quellenzugänge, Preise, Regionen, Datenschutzregeln und Agentenfunktionen können sich kurzfristig ändern. Für aktuelle Entscheidungen sind die jeweils gültigen Herstellerinformationen maßgeblich.
Weiterführende interne Themen
Die übergreifende Methoden- und Sicherheitsseite bleibt KI-Werkzeuge. Die großen Modell- und Plattformchroniken dokumentieren OpenAI ChatGPT, Anthropic Claude, Google Gemini, xAI / SpaceXAI Grok, Meta AI / Llama / Muse und Microsoft Copilot.
16. Social Search
Social-Quellen können Erfahrungen und aktuelle Reaktionen ergänzen.
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